07 June 2026, 10:20

"Die Unbeugsamen" in Chemnitz: Film und Diskussion über Frauen in der Politik

Film und Diskussion: Die Unbeugsamen

"Die Unbeugsamen" in Chemnitz: Film und Diskussion über Frauen in der Politik

Kostenlose Filmvorführung und Diskussion im TIETZ Chemnitz

Am Donnerstag, dem 2. Oktober, findet um 18 Uhr im TIETZ in Chemnitz eine kostenlose Filmvorführung mit anschließender Diskussion statt. Die Veranstaltung in Raum 4.07 der Volkshochschule zeigt den Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“ (2021) von Regisseur Torsten Körner. Der Film beleuchtet die Kämpfe von Politikerinnen in der alten Bundesrepublik, die sich für eine Stimme in demokratischen Entscheidungsprozessen einsetzten.

Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms stehen zwölf Politikerinnen aus der Bonner Republik, die sich für eine stärkere politische Teilhabe engagierten. Historisches Filmmaterial zeigt Pionierinnen wie Aenne Brauksiepe (CDU), Hildegard Hamm-Brücher (FDP), Waltraud Schoppe und Petra Kelly (Die Grünen). Ihre Geschichten bilden das Herzstück der filmischen Erzählung.

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Nach der Vorführung folgt eine Diskussion über die sich wandelnde Rolle von Frauen in der Politik Ost- und Westdeutschlands in den vergangenen Jahrzehnten. Als Gäste sind Politikerinnen verschiedener Generationen eingeladen, darunter Rita Süssmuth (CDU), Helga Schuchardt (FDP), Renate Schmidt (SPD), Ursula Männle (CSU), Ingrid Matthäus-Maier (FDP/SPD) und Christa Nickels (Die Grünen).

Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe der örtlichen Volkshochschule und findet bereits zum zweiten Mal statt. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten. Reservierungen sind über den Veranstaltungslink oder telefonisch unter 0371 488 4343 möglich.

Der Abend bietet durch Film und Gespräch Einblicke in die Herausforderungen, denen sich Frauen in der deutschen Politik stellen mussten. Interessierte können kostenlos teilnehmen; eine Anmeldung sichert jedoch einen Platz. Die Diskussion schafft Raum für eine Reflexion über erreichte Fortschritte und aktuelle Debatten zur politischen Repräsentation.

Quelle