DHDL Staffel 19: Von Frauen-Rum bis zu taktilen Fotos für Blinde – diese Startups überzeugten
Michaele LindnerMaschmeyers wütziger Studio-Austritt - DHDL Staffel 19: Von Frauen-Rum bis zu taktilen Fotos für Blinde – diese Startups überzeugten
Die neueste Folge von Die Höhle der Löwen (DHDL Staffel 19, Folge 6) präsentierte fünf Startups auf Investorensuche
In der aktuellen Ausgabe der Gründershow Die Höhle der Löwen stellten fünf Startups ihre Geschäftsideen vor – darunter eine Rum-Marke speziell für Frauen, eine gepolsterte Weste zum Radfahrenlernen für Kinder und eine taktile Fotolösung für blinde Menschen. Die höchsten Finanzierungswünsche kamen von den Gründern einer medizinischen Plattform sowie eines Startups für hydroponische Anbausysteme.
Ein besonderer Moment: Investor Carsten Maschmeyer verließ während eines Pitches den Raum, willigte später aber in ein lukratives Angebot für ein Vergleichsportal für Versicherungen ein.
Von "Rum für Frauen" bis zu medizinischen Plattformen Laura Walter (31) und Tatjana Peters (30) aus Köln präsentierten Sheers – beworben als der "erste Rum für Frauen". Ihre Idee reiht sich ein in eine Runde mit besonders hohen Investitionsforderungen: Lukas Jordan und Till Soll von Hansegrün (350.000 Euro für 10 Prozent), ein Team hinter einer medizinischen Plattform (300.000 Euro für 5 Prozent) sowie ein Startup für hydroponische Systeme (200.000 Euro für 10 Prozent).
Jan Hass (37) und Steffen Gross (41) aus Siegen stellten mit little Biker eine gepolsterte Weste mit Griff vor, die Kindern das Radfahren oder Skaten erleichtern soll. Bruno Stein (23) und Martin Emmrich (23) aus Dresden warben unterdessen für Coby's, einen Instant-Kaffeesirup, und suchten 80.000 Euro für 20 Prozent ihres Unternehmens.
Von Fleischsnacks bis zu taktilen Fotos Drei Gründer aus Ingolstadt – Daniel Stadtmann (44), Dr. Peter Stiller (46) und Gregor Schleicher (46) – präsentierten Whacky, eine Marke für Rindfleisch-Sticks, und baten um 200.000 Euro für 10 Prozent. Linus Walden (24), Max Winkler (24) und Dyveke Walden (29) aus Berlin zeigten Touchprint, ein Startup, das Fotos für blinde Menschen ertastbar macht.
Fiona Jasmut (27) und Ole Walkenhorst (27) aus Hamburg pitchten KassenKompass, einen Online-Test, der Nutzern hilft, günstigere Krankenversicherungen zu finden. Maschmeyer verließ zwar zunächst während ihres Vortrags das Studio, kehrte aber zurück – und bot schließlich 300.000 Euro für 20 Prozent an, doppelt so viel wie ursprünglich gefordert. Offensichtlich fand er ihr Geschäftsmodell überzeugender als das der Hamburger Versicherungsmakler.
Von Lebensmitteln bis Assistenztechnologie: Vielfalt und Innovation Die Folge zeigte einmal mehr das breite Spektrum an Ideen – von Genussmitteln über praktische Alltagshelfer bis hin zu inklusiven Technologien. Maschmeyers Investment in KassenKompass war der größte Deal des Abends. Die Sendung bleibt damit eine wichtige Bühne für Startups, die Kapital und Sichtbarkeit suchen.






