Defektes Panikschloss hält Kölner Turnverein seit Wochen vom Training ab
Edgar WilmsenDefektes Panikschloss hält Kölner Turnverein seit Wochen vom Training ab
Defekter Notausgangsverschluss hält 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 seit Wochen vom Training ab
Seit über drei Wochen können 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 nicht trainieren – Grund ist ein defektes Panikschloss an der Notausgangstür der Sporthalle GGS Poller Hauptstraße in Köln. Zwar hat die Stadt eine provisorische Lösung angebracht, doch der Verein hält diese für unzureichend und nicht den Sicherheitsstandards entsprechend.
Auslöser des Problems war die Fehlfunktion des ursprünglichen Panikschlosses an der Notausgangstür. Als Übergangslösung montierte die Stadt ein temporäres Schloss, das das Öffnen und Schließen der Tür ermöglicht. Doch der Vorstand des Turnvereins lehnte diese Behelfsmaßnahme ab: Sie erfülle nicht die Anforderungen an eine sichere Evakuierung im Notfall.
Die Option, die Tür während der Trainingszeiten einfach offen zu lassen, schloss Vereinsvorsitzende Ute Ahn aus. Als Begründung nannte sie Sicherheits- und Schutzbedenken. Unterdessen hatte die Stadt bereits eine Reparatur in Auftrag gegeben – doch die Arbeiten erfordern einen kompletten Austausch des defekten Mechanismus.
Ein neues Panikschloss wurde bestellt, doch Lieferengpässe verzögerten die Auslieferung. Nun wird das Ersatzteil in dieser Woche erwartet. Sobald es eingetroffen ist, sollen Techniker es umgehend einbauen.
Bis zur Fertigstellung der Reparatur bleibt die Halle für die 300 Vereinsmitglieder gesperrt. Mit der Installation des neuen Schlosses dürften die Bedenken hinsichtlich der Evakuierungssicherheit behoben sein – und der Trainingsbetrieb kann wie gewohnt wiederaufgenommen werden.






