08 April 2026, 08:34

DAM-Preis 2025 geht an das nachhaltige Spore Haus in Berlin-Neukölln

Großes, prunkvolles Berliner Dom-Gebäude in Berlin, Deutschland, mit architektonischen Details wie Fenstern, Säulen, Bögen und Statuen, vor einem bewölkten Himmel mit Menschen, Bäumen und einem Turm im Vordergrund.

DAM-Preis 2025 geht an das nachhaltige Spore Haus in Berlin-Neukölln

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln gewinnt den renommierten DAM-Preis für Architektur 2025

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln ist mit dem prestigeträchtigen DAM-Preis für Architektur 2025 ausgezeichnet worden. Die jährlich vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) verliehene Auszeichnung würdigt herausragende Bauwerke, die mit ihrem Design und ihrer Innovationskraft neue Maßstäbe setzen. Der diesjährige Preisträger überzeugt durch seinen mutigen Ansatz in Sachen Nachhaltigkeit und gemeinwohlorientierter Raumgestaltung.

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Entworfen vom Architekturbüro AFF Architekten, vereint das Spore Haus recycelte, unbehandelte und langlebige Materialien zu einer markanten, zugleich funktionalen Struktur. Die Fassade besteht aus drei unterschiedlichen Schichten: rot getöntem Beton, wiederverwendeten Ziegelsteinen und neuen Klinkern, die dem Gebäude Textur und Tiefe verleihen. Im Inneren setzt sich der Nachhaltigkeitsgedanke fort – mit fest installierten Eichenmöbeln und einer Dachkonstruktion aus wiederverwertetem Schalungsholz.

Das offene Erdgeschoss mit seiner großzügigen Verglasung schafft eine einladende Atmosphäre für Besucher. Die flexible Raumaufteilung ermöglicht die Nutzung für vielfältige Veranstaltungen, Ausstellungen und Zusammenkünfte. In den oberen Stockwerken beherbergt das Gebäude ein Café, eine Bibliothek, Ateliers sowie eine Dachterrasse und bietet so sowohl praktische als auch soziale Begegnungsstätten für das Viertel.

Das Spore Haus ist Teil eines größeren kulturellen und bildungspolitischen Zentrums in Neukölln und teilt sich das Gelände mit dem benachbarten Publix-Gebäude. Gemeinsam bilden sie einen neuen Ort für Lernen, Kreativität und öffentliches Engagement. Auftraggeber des Projekts war die Schöpflin Stiftung, die damit einen zugänglichen Raum für Kultur und Bildung im Stadtteil schaffen wollte.

Die Jury des DAM-Preises lobte insbesondere die gelungene städtebauliche Einbindung des Gebäudes sowie sein Engagement für nachhaltiges Design. Durch die Kombination von recycelten Materialien mit modernen Techniken ist den Architekten ein Bauwerk gelungen, das sowohl ökologisch verantwortungsvoll als auch optisch beeindruckend ist.

Das Spore Haus reiht sich damit in die Liste der bedeutendsten Architekturprojekte Deutschlands ein. Sein Design und seine Funktionalität spiegeln den wachsenden Stellenwert von Nachhaltigkeit und Gemeinschaft in urbanen Räumen wider. Mit seinen vielfältigen Angeboten und der offenen Gestaltung wird es künftig als lebendiger Mittelpunkt für das kulturelle und bildungspolitische Leben in Neukölln dienen.

Quelle