28 March 2026, 18:25

Chaos und Gewalt beim Bundesliga-Spiel zwischen Dortmund und dem HSV

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner 'Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96'.

Chaos und Gewalt beim Bundesliga-Spiel zwischen Dortmund und dem HSV

Ausschreitungen und Chaos überschatten Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV

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Am 21. März 2026 wurde das Bundesliga-Duell zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV von Gewalt und Unruhen überschattet. Über 81.000 Fans verfolgten die Partie im Signal Iduna Park, doch Vorfälle vor, während und nach dem Spiel führten zu Festnahmen, Stadionverboten und zahlreichen strafrechtlichen Ermittlungen der Dortmunder Polizei.

Die Probleme begannen bereits lange vor Anpfiff: Im Stadtzentrum Dortmunds wurden gegen 14:00 Uhr zwei Raubüberfälle gemeldet. Bereits früher in diesem Jahr, am 28. Januar, hatte es vor dem Champions-League-Spiel Dortmunds gegen Inter Mailand einen bewaffneten Raub gegeben. Am 28. Februar versuchten zudem Auswärtsfans des FC Bayern München bei einem anderen Spiel, sich gewaltsam an Sicherheitskräften vorbeizudrängen.

Während der Partie gegen den HSV zündeten mehrere Personen Pyrotechnik im Stadion. Nach dem Schlusspfiff blockierte eine Gruppe von etwa 300 größtenteils vermummten Dortmund-Anhängern die Mannschaftsbusse der Gäste. Die Polizei nahm daraufhin 16 Verdächtige fest und verhängte 152 Stadionverbote.

Die Behörden leiteten inzwischen 34 strafrechtliche Ermittlungsverfahren ein. Die Vorwürfe reichen von Diebstahl und Raub über Körperverletzung und Sachbeschädigung bis hin zu Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Zwar wurden noch keine Anklagen erhoben, doch die Polizei kündigte an, konsequent gegen diejenigen vorzugehen, die Fußballveranstaltungen als Plattform für kriminelles Verhalten missbrauchen.

Das Spiel verzeichnete mit 7.770 angereisten HSV-Fans einen der höchsten Zuschauerzuspruche der Saison. Die massiven Ausschreitungen lösten jedoch eine harte Reaktion der Dortmunder Polizei aus. Die Ermittlungen dauern an, weitere rechtliche Konsequenzen für die Beteiligten werden erwartet.

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