CDA fordert 38 Cent Kilometergeld – erste Erhöhung seit 15 Jahren
Michaele LindnerCDA fordert 38 Cent Kilometergeld – erste Erhöhung seit 15 Jahren
CDA fordert höhere Kilometerpauschalen zur Entlastung von Autofahrern
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) setzt sich für eine Erhöhung der Kilometergeld-Sätze ein, um die finanzielle Belastung von Fahrern zu verringern. Der CDA-Vorsitzende Dennis Radtke kritisiert die bisherige Sparpolitik der Regierung im Bereich Kraftstoff und fordert stattdessen wirksamere Maßnahmen. Zu seinen Vorschlägen gehören eine steuerfreie Mobilitätsprämie sowie eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts.
Die aktuelle Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit Privatfahrzeugen liegt seit 2009 unverändert bei 30 Cent pro Kilometer. Aus Unterlagen des Bundesfinanzministeriums geht hervor, dass zwischen 2021 und 2026 keine Anpassungen vorgenommen wurden.
Radtke plädiert nun für eine Anhebung auf 38 Cent pro Kilometer. Er argumentiert, dass das bestehende System die gestiegenen Kosten – insbesondere durch geopolitische Spannungen, die die Spritpreise in die Höhe treiben – nicht mehr abbildet.
Statt kurzfristiger Lösungen wie autofreien Sonntagen pocht Radtke auf nachhaltige Ansätze. Solche Maßnahmen hält er für Pendler für unpraktikabel und wirft der Regierung vor, sich auf bloße Sparappelle zu beschränken.
Sein Konzept sieht zudem eine steuerfreie Mobilitätsprämie vor, um direkte und unbürokratische Entlastung zu schaffen. Gleichzeitig fordert er eine schärfere Kontrolle des Wettbewerbsrechts, um überhöhte Preise zu verhindern und Autofahrer wirksamer zu unterstützen.
Sollten die Pläne umgesetzt werden, wäre dies die erste Erhöhung der Kilometergelder seit über 15 Jahren. Radtkes Vorschläge zielen darauf ab, den Druck durch die Spritkosten zu mindern, ohne auf kurzfristige Einschränkungen wie autofreie Sonntage zurückzugreifen. Eine Reaktion der Regierung auf die Forderungen der CDA steht noch aus.






