30 April 2026, 06:22

Berufsmesse in Mönchengladbach lockt über 1.400 Jugendliche an ersten Tag

Werbeplakat für die Fabrik von R.D. Dolberg in Hamburg, Deutschland, mit Text, einer Person, einem Zug und anderen Gegenständen.

Berufsmesse in Mönchengladbach lockt über 1.400 Jugendliche an ersten Tag

17. "Check in Berufswelt"-Messe in Mönchengladbach mit starkem Besucherstrom gestartet

Die 17. Ausgabe der Berufsmesse Check in Berufswelt hat in Mönchengladbach mit großem Andrang ihre Tore geöffnet. Zwischen 1.400 und 1.500 junge Menschen nutzten den ersten Tag, um sich über zukünftige Berufschancen zu informieren. 88 Aussteller präsentierten ein breites Spektrum – von Ausbildungsplätzen bis hin zu Karriereberatung.

Eine Neuerung in diesem Jahr: professionelle Bewerbungsfotos. Teilnehmerinnen wie die 15-jährige Abby Lauterbach, die später einmal Meeresbiologin werden möchte, ließen sich porträtieren, um ihre Lebensläufe aufzuwerten. Andere, wie die 14-jährige Luise Sophie Schloter, kamen mit klaren Vorstellungen – sie strebt ein Studium der Marketingwirtschaft an, inspiriert vom Rat ihrer Schwester.

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Für die 15-jährige Maya Frings wurde die Berufswahl durch eine unerwartete Quelle angeregt: Die Scherze ihres Vaters über Bürokratie weckten ihr Interesse an einer Tätigkeit im Ordnungsamt. Die 17-jährige Luca Esser und der 18-jährige Dominik Oeller hingegen entschieden sich gemeinsam für eine Ausbildung bei der Polizei, nachdem sie zunächst über eine militärische Laufbahn nachgedacht hatten. Wie Polizeioberrätin Pia Cremer mitteilte, sind für 2025 über 3.000 Einstellungen geplant – allerdings nicht alle als Beamte.

Rund 400 Ausbildungsplätze boten Unternehmen wie die AWO, Hephata oder Scheidt + Bachmann an. Nach dem Stop in Mönchengladbach geht es weiter: Am 30. April macht die Messe in Kempen Station, gefolgt von Viersen (11. Mai), Krefeld (21. Mai) und schließlich Neuss (10. Juni).

Die Berufsmesse bot Jugendlichen die Möglichkeit, vielfältige Wege zu erkunden – vom öffentlichen Dienst bis zu kreativen Berufen. Mit weiteren Standorten in den kommenden Wochen rechnen die Veranstalter mit noch mehr Besuchern. Die Messe bleibt damit eine wichtige Plattform, um Schülerinnen und Schüler mit potenziellen Arbeitgebern und Ausbildungsprogrammen zusammenzubringen.

Quelle