Alemannia Aachen baut um – zwischen Hoffnung und Personalnot
Alemannia Aachen formiert sein Team für die neue Saison um – nach einem holprigen Start im Vorjahr
Der Verein hat zwar einen Schlüsselspieler fest verpflichtet, steht aber in anderen Bereichen, darunter im Tor und im Angriff, vor Herausforderungen.
Das Interesse der Fans wächst: Nach einer stärkeren Rückrunde der letzten Spielzeit steigen die Verkaufszahlen für Dauerkarten.
Wagner bleibt – Pseftis und Gindorf gehen
Matti Wagner, der die vergangene Saison leihweise von der SpVgg Greuther Fürth verbrachte, unterschrieb nun einen Zweijahresvertrag. Trainer Mersad Selimbegović begrüßte den Schritt und bezeichnete Wagners Rückkehr als „positiven Impuls für die Mannschaft“.
Doch im Tor muss ein Ersatz für Fotios Pseftis gefunden werden, der den Verein zur neuen Saison verlassen wird. Finanzielle Spielräume erlaubten keine dauerhafte Verpflichtung, sodass Aachen derzeit ohne gesicherten Stammtorhüter dasteht. Ob der erfahrene Manuel Riemann verlängert, steht noch nicht fest.
Im Sturm verlässt mit Lars Gindorf, dem besten Torschützen der Mannschaft, ein weiterer Leistungsträger den Klub. Auch Jonas Oehmichen (Dynamo Dresden) und Pierre Nadjombe (1. FC Magdeburg) werden voraussichtlich gehen, wobei bei Nadjombe eine Rückkehr noch im Raum steht. Gerüchte um den jungen Noah Pesch wies dessen Vater zurück – es habe „keine Kontakte“ gegeben.
Leihspieler-Abschiede erschweren die Planung
Der Abgang mehrerer Leihspieler macht die Kadergestaltung zusätzlich kompliziert. Aachen will an die unbeständige Form der Vorsaison anknüpfen – und diese diesmal durchgängig abrufen.
Mit Wagner ist eine Personalie geklärt, doch in der Abwehr und im Angriff klaffen noch Lücken. Die gestiegenen Zuschauerzahlen nach der besseren Rückrunde sind ein Lichtblick, doch der Aufbau eines konkurrenzfähigen Teams bleibt die zentrale Aufgabe. Die Entscheidungen über Riemann sowie mögliche Rückkehrer wie Nadjombe werden den finalen Kader prägen.






