30 May 2026, 10:20

AfD gewinnt überraschend Zustimmung bei Menschen mit Migrationshintergrund

AfD gewinnt auch unter Migranten an Unterstützung

AfD gewinnt überraschend Zustimmung bei Menschen mit Migrationshintergrund

Eine neue Studie offenbart wachsende Zustimmung für die AfD unter Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Die von der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführte Untersuchung befragte über 3.000 Personen, darunter Spätaussiedler, Nachkommen von Migranten und ausländische Einwohner. Die Ergebnisse zeigen, dass die Partei in mehreren Gruppen führt, die bisher als unwahrscheinliche Anhänger galten.

Die AfD hat besonders bei Spätaussiedlern deutliche Zugewinne verzeichnet und kommt dort auf 31 Prozent Unterstützung – in dieser Gruppe liegt sie damit an erster Stelle. Auch unter Menschen polnischer Herkunft führt die AfD mit 33 Prozent der Stimmen.

Die Studie beleuchtet zudem Verschiebungen im Ruhrgebiet. Bei den jüngsten Integrationswahlen in Nordrhein-Westfalen erreichte die AfD in mehreren Städten den zweiten Platz und wurde in Hagen sogar stärkste Kraft. Gleichzeitig hat die Union bei polnischen und russischen Nachkommen deutlich an Zustimmung verloren.

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Die Unterstützung variiert zwischen den verschiedenen Communities. Unter Deutschtürken liegt die AfD bei nur acht Prozent – gleichauf mit den Grünen – und landet damit auf Platz fünf. Bei Russen bewegt sich die Zustimmung im mittleren Bereich.

Die Ergebnisse bestätigen, dass die AfD zunehmend über ihre traditionelle Wählerbasis hinaus an Attraktivität gewinnt. Besonders stark wird sie von Spätaussiedlern und Menschen polnischer Herkunft bevorzugt. Diese Entwicklungen deuten auf veränderte politische Präferenzen in einigen Migrantengruppen in Deutschland hin.

Quelle