30 April 2026, 18:27

45-Kilo-Metallkugel auf Bochumer Kirchturm bringt Feuerwehr in Atem

Feuerwehrleute in Helmen und Lufttanks, die eine Leiter vor einem Backsteingebäude mit Rohren auf dem Boden und einer Metallstange am Boden hinaufklettern, mit einem weiteren Gebäude mit Fenstern und einem Netz im Hintergrund.

45-Kilo-Metallkugel auf Bochumer Kirchturm bringt Feuerwehr in Atem

45-Kilo-Metallkugel auf Bochumer Kirchenspitze stellt Gefahr dar

Eine 45 Kilogramm schwere Metallkugel, die auf der Spitze des Turms der Melanchthon-Kirche in Bochum-Ehrenfeld thronte, sorgte am Montag für eine ernste Gefahr. Sturmwetter hatte sie instabil werden lassen, sodass Feuerwehrkräfte zu einem ungewöhnlichen, achtstündigen Einsatz ausrücken mussten. Die Kugel befand sich in fast 54 Metern Höhe – weit außerhalb der Reichweite herkömmlicher Geräte.

Der Einsatz begann, als klar wurde, dass weder Standard-Drehleitern noch Kräne der Feuerwehr die Kugel erreichen konnten. Rund 20 Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache Bochum-Innenstadt und der Freiwilligen Einheit Bochum-Mitte waren im Einsatz. Um zu verhindern, dass das Objekt herabstürzte, sicherten sie es zunächst mit einem Netz, bevor sie es vorsichtig lösten.

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Erst ein spezieller 72 Meter langer Teleskopmast, der von einem Essener Unternehmen herbeigeschafft wurde, ermöglichte den Zugang zur Turmspitze. Nach der Sicherung ließ das Team die etwa 70 Zentimeter breite Kugel kontrolliert zu Boden. Während der heiklen Aktion mussten die Ausfahrspuren der Königsallee sowie angrenzende Seitenstraßen mehrfach gesperrt werden.

Nach der erfolgreichen Bergung wurde die Kugel an Kirchenvertreter übergeben. Die Behörden hatten gewarnt, dass ohne das Eingreifen eine langfristige Vollsperrung der Straße nötig geworden wäre.

Der Einsatz sicherte die öffentliche Sicherheit und verhinderte längerfristige Verkehrsbehinderungen. Die einst gefährliche Metallkugel befindet sich nun in den Händen der Kirche. Die Königsallee ist inzwischen wieder regulär für den Verkehr freigegeben.

Quelle