17 April 2026, 16:42

1. FC Köln demontiert HSV mit 4:1 und feiert Karneval vor dem Aufstiegskampf

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Tafel mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

VAR-Kontroverse und Kölner Jubel im Bundesliga-Aufstiegsduell gegen Hamburg - 1. FC Köln demontiert HSV mit 4:1 und feiert Karneval vor dem Aufstiegskampf

1. FC Köln sichert sich mit 4:1 gegen den Hamburger SV einen überzeugenden Sieg im Bundesliga-Aufstiegsrennen – und löst damit vorzeitig Karnevalsstimmung in der Stadt aus. Neun Tage vor dem offiziellen Start feierten die Fans bereits ausgiebig, während die Mannschaft im RheinEnergieStadion eine dominante Vorstellung bot.

Die Kölner gingen in der 25. Minute in Führung, nachdem ein Fehler von Albert Sambi Lokonga Ragnar Ache den Weg zum Tor ebnete. Die Gäste glaubten in der 50. Minute den Ausgleich erzielt zu haben, doch der Videobeweis annullierte den Treffer – Hamburg blieb weiterhin zurück.

Die Hausherren bauten ihre Führung kurz nach der Pause aus: Florian Kainz traf bereits in der 48. Minute. Jean-Luc Dompé gelang in der 61. Minute zwar der Anschlusstreffer – sein 100. Pflichtspieleinsatz für den HSV –, doch die Hoffnungen der Hamburger schwanden, als Immanuel Pherai (79.) und Fábio Vieira (83.) jeweils die zweite Gelbe Karte sahen und das Team auf neun Mann reduziert wurde.

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Köln nutzte die Überzahl gnadenlos aus: Said El Mala (90.+4) und Jakub Kamiński (90.+9) setzten in der Nachspielzeit die Schlusspunkte zum deutlichen Sieg. Trainer Lukas Kwasniok hatte im Vergleich zur Niederlage gegen den FC Bayern München unter der Woche fünf Änderungen vorgenommen; zudem trugen die Spieler schwarze Armbinden zum Gedenken an Hannes Linßen. Der HSV, der vor allem auf Konter setzte, kam erst in der Schlussphase zu nennenswerten Torchancen, konnte die Wende aber nicht mehr einleiten.

Mit dem Sieg festigt der 1. FC Köln seine starke Position im Aufstiegskampf, während der HSV nach einer Nacht voller defensiver Schwächen und disziplinärer Probleme einen schweren Stand hat. Vor Anpfiff hatten beide Mannschaften zudem des verstorbenen Hannes Linßen gedacht.

Quelle