Wüst besucht Duisburg: Kanuzentrum wird zum Symbol für Olympia-Bewerbung 2032
Michaele LindnerWüst besucht Duisburg: Kanuzentrum wird zum Symbol für Olympia-Bewerbung 2032
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum für Kanusport in Duisburg. Der Termin unterstrich die wachsende Bedeutung der Stadt im Rahmen der Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region für die Olympischen Spiele 2032. Ein freundschaftliches Rennen zwischen Profisportlern und Nachwuchsathleten bildete den Höhepunkt des Besuchs, an dem auch prominente Persönlichkeiten wie der ehemalige Olympische Ruderer Sebastian Schulte teilnahmen.
Wüst begann seinen Besuch mit einer Führung durch die Trainingsanlagen, wo er Kanuten, Ruderer und junge Talente traf. Anschließend gab er den Startschuss für ein lockeres Wettkampfrennen, bei dem erfahrene Athleten gegen aufstrebende Nachwuchskräfte antraten.
Auch Sebastian Schulte, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG und ehemaliger Olympiaruderer, war vor Ort. Schulte hatte 2006 mit dem Deutschland-Achter die Weltmeisterschaft gewonnen und triumphierte später als Student beim traditionsreichen Boat Race zwischen Oxford und Cambridge. Seine Anwesenheit signalisierte die starke Unterstützung für die Rhein-Ruhr-Bewerbung.
Duisburgs Rolle in der Kampagne beschränkt sich jedoch nicht auf Kanu und Rudern: Die Stadt soll im Falle eines Zuschlags den Wettkampf im Sportklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena ausrichten. Damit der Plan vorankommt, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden – und eine Mehrheit der Abstimmenden muss dem Vorhaben zustimmen.
Der Besuch Wüsts festigte Duisburgs zentrale Position in den Olympischen Ambitionen der Region. Mit bereits bestehenden Anlagen für Kanusport, Rudern und Klettern sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Der nächste entscheidende Schritt hängt nun von der Bürgerbeteiligung bei der anstehenden Abstimmung ab.






