"Wer weiß denn sowas?" glänzt mit Nostalgie, Pannen und Barbie-Überraschungen
Edgar WilmsenRaab und Schoeneberger sind das Duo mit dem Doppelknall - "Wer weiß denn sowas?" glänzt mit Nostalgie, Pannen und Barbie-Überraschungen
Die zweite Folge der RTL-Quizshow "Wer weiß denn sowas?" brachte Nostalgie, Lacher und einige überraschende Patzer mit sich. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger, verband die Sendung lockeren Scherz mit skurrilen Fakten aus Popkultur und Sportgeschichte. Die Zuschauer erlebten alles – von einer "Barbie Girl"-Darbietung bis zu peinlichen Fehlleistungen über Tennislegenden und Filmklassiker.
Die Show startete mit der gewohnt eingespielten Chemie zwischen Raab und Schöneberger, die Humor und souveräne Moderation perfekt vereinten. Ihr dynamisches Duo setzte den Ton für einen Abend voller chaotisch-leichtfüßiger Unterhaltung. Ein Höhepunkt: Raab schlüpfte sogar in ein Ken-Kostüm, um gemeinsam mit Schöneberger als Barbie "Barbie Girl" zu performen.
Die Gäste Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen mussten sich kniffligen Fragen zum Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" (1973) stellen – doch weder konnte sich an zentrale Details erinnern, obwohl Sophia Thallas Großvater als Szenenbildner des Films gearbeitet hatte. Unterdessen nannten Jan Ullrich und Hans Sigl fälschlicherweise Kevin Curren als den Wimbledon-Finalgegner von 1985, den Boris Becker besiegte – ein Patzer, der den unberechenbaren Charme der Show noch unterstrich.
Die Folge blickt auch auf bizarre Momente der deutschen Fernsehgeschichte zurück. Ein Ausschnitt aus "Der 7. Sinn", einer kurzlebigen Serie aus dem Jahr 2000, präsentierte veraltete und sexistische Verkehrssicherheitstheorien der 1960er- und 70er-Jahre. In einem weiteren Rückblick diskutierten die Moderatoren, wie Schlümpfine, die erste weibliche Schlumpffigur, ursprünglich von dem Schurken Gargamel erschaffen wurde.
Fußballfans wurden an Jens Lehmanns pfiffigen Trick während der WM 2006 erinnert: Der Torhüter hatte vor dem Elfmeterschießen gegen Argentinien heimlich einen Spickzettel in seinem rechten Stutzen versteckt – ein Move, der zum legendären Sieg der deutschen Mannschaft beitrug.
Zum Schluss scherzte Schöneberger über eine mögliche Rückkehr an Raabs Seite für eine weitere Folge und ließ die Zuschauer mit der Frage zurück, ob das Format bald wieder auf den Bildschirmen zu sehen sein wird.
Die zweite Ausgabe von "Wer weiß denn sowas?" bot eine Mischung aus Unterhaltung, Nostalgie und charmantem Chaos. Von Tennis-Verwechslungen bis zu "Barbie"-Auftritten hielt die Show ihr Publikum bei Laune. Schönebergers Andeutung einer Fortsetzung lässt hoffen, dass es bald weitere unterhaltsame Runden geben könnte.






