17 March 2026, 10:20

Watzke kandidiert als BVB-Präsident – und reflektiert Tuchel-Konflikt

Fußballtrainer in einer Mütze, der mit Helmen tragenden Spielern auf einem Feld spricht, Bäume, Pfosten, Laternen, Geländer und einen klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Watzke kandidiert als BVB-Präsident – und reflektiert Tuchel-Konflikt

Hans-Joachim Watzke kandidiert Ende dieser Woche für das Amt des Präsidenten von Borussia Dortmund. Der Schritt erfolgt nach zwei Jahrzehnten als Vorstandsvorsitzender des Vereins, in denen er maßgeblich dessen Entwicklung geprägt hat. Seine Führung war jedoch nicht frei von Kontroversen – insbesondere im Zusammenhang mit der Entlassung des damaligen Cheftrainers Thomas Tuchel im Jahr 2017.

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Watzke hat sich offen mit vergangenen Entscheidungen auseinandergesetzt und eingeräumt, Tuchels Abgang möglicherweise anders handhaben zu können. Der Trainer war im Mai 2017 entlassen worden, nur wenige Tage nach dem Gewinn des DFB-Pokals mit Dortmund. Die Entlassung folgte auf eine turbulente Saison, die durch den Anschlag auf den Mannschaftsbus vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen AS Monaco überschattet wurde. Die Entscheidung, das Spiel nur einen Tag nach dem Vorfall austragen zu lassen, verschärfte die Spannungen zwischen Tuchel und dem Verein zusätzlich.

Unter Tuchel hatte Dortmund eine starke Bilanz vorzuweisen: In der Saison 2015/16 erreichte die Mannschaft den zweiten Platz in der Bundesliga, 2016/17 gewann sie den DFB-Pokal. Trotz dieser Erfolge zerbrach das Verhältnis zu Watzke. Jahre später versöhnten sich die beiden – heute beschreibt Watzke ihr Verhältnis als positiv.

Der langjährige Vorstandsvorsitzende hat auch andere Fehleinschätzungen während seiner Amtszeit eingeräumt. Dennoch bleibt sein Einfluss auf die Entwicklung des Vereins beträchtlich, während er sich nun auf eine neue Rolle vorbereitet.

Watzkes Bewerbung um die Präsidentschaft markiert ein weiteres Kapitel seiner langen Verbindung mit Borussia Dortmund. Seine Reflexion über vergangene Entscheidungen – darunter Tuchels Abgang – unterstreicht die Komplexität von Führungsaufgaben im Fußball. Die Wahl am Ende dieser Woche wird zeigen, ob er den Verein in neuer Funktion weiterleiten wird.

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