31 March 2026, 16:30

VfL Bochum trotzt Bundesliga-Abstieg mit Rekordgewinn und stabilen Finanzen

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts, die auf einem Fussballfeld neben einem Torpfosten stehen, mit einem Ball auf dem Boden.

Abgestiegener VfL Bochum verkündet Rekordgewinn - VfL Bochum trotzt Bundesliga-Abstieg mit Rekordgewinn und stabilen Finanzen

Trotz des Abstiegs aus der Bundesliga kann der VfL Bochum starke finanzielle Ergebnisse vorweisen. Die Vereinsgesellschaft verzeichnete in der Saison 2023/24 einen Gewinn von knapp 6,5 Millionen Euro. Die Einnahmen stiegen in den vergangenen fünf Jahren deutlich an und erreichten in der letzten Spielzeit 124 Millionen Euro.

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Der im Ruhrgebiet ansässige Verein steigerte seine Erträge von 48 Millionen Euro in der Saison 2019/20 auf 93,4 Millionen Euro in der Spielzeit 2023/24. Dieses Wachstum ist vor allem auf die Teilnahme an der Bundesliga sowie erhöhte Einnahmen aus TV-Rechteverträgen zurückzuführen. Zwischen 2021 und 2024 erzielte der Klub jährlich operative Gewinne von 12 bis 18 Millionen Euro.

Die Ausgaben für die Saison 2023/24 beliefen sich auf rund 86,9 Millionen Euro. Trotz des Abstiegs befindet sich der VfL Bochum in einer finanziell stärkeren Position als viele Konkurrenten in der 2. Bundesliga. Vereine wie der Hamburger SV und Fortuna Düsseldorf verzeichneten Einnahmen von 70 bzw. 65 Millionen Euro, während die Schuldenlast Bochums bei 35 Millionen Euro liegt – deutlich unter dem Ligadurchschnitt.

Für die Saison 2024/25 rechnet der Verein mit Erträgen von etwas mehr als 62,7 Millionen Euro. Die geplanten Ausgaben liegen bei etwa 67,2 Millionen Euro, was zu einem voraussichtlichen Defizit von 4,5 Millionen Euro führt. Geschäftsführer Ilja Kaenzig bezeichnete dieses Minus als eine bewusste und kalkulierbare Größe.

Der VfL Bochum startet mit einer soliden finanziellen Basis in die 2. Bundesliga. Die höheren Einnahmen und die vergleichsweise geringe Verschuldung heben den Verein von vielen Mitbewerbern ab. Mit einem geplanten Defizit von 4,5 Millionen Euro strebt der Vorstand – darunter Andreas Luthe und Hans-Peter Villis – an, in der kommenden Saison Stabilität zu wahren.

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