07 May 2026, 20:25

Verkehrsausschuss beschließt Sanierungen, Radwege und kämpft mit Personalmangel

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder auf der Straße fahren.

Verkehrsausschuss beschließt Sanierungen, Radwege und kämpft mit Personalmangel

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr wurden mehrere zentrale Straßen- und Verkehrsprojekte behandelt. Beschlüsse fielen zu künftigen Sanierungen, der Radverkehrsinfrastruktur sowie zu Personalengpässen in der Behörde. Zudem ging es um rechtliche Rückschläge und anstehende Bauvorhaben.

Den Auftakt bildete die Verabschiedung des Maßnahmenprogramms für die Jahre 2026 bis 2028, wobei lediglich die Projekte für 2026 detailliert geprüft wurden. Das diesjährige Programm umfasst 34 Vorhaben – von Aufwertungen der Altenberger-Dom-Straße bis hin zu Verbesserungen an der Wickenpädchen.

Ein zentraler Diskussionspunkt war das Radwegprojekt entlang des Hasenwegs in Refrath. Das Verwaltungsgericht Köln hatte den Plan zuvor für rechtswidrig erklärt. Bürgermeisterstellvertreter Ragnar Migenda bestätigte, dass die Stadt das Urteil nun prüfen werde, bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird.

Für die Buchholzstraße sprach sich der Ausschuss für Variante 1 der Umgestaltungspläne aus, die den Großteil der bestehenden Verkehrsführung beibehält. Unterdessen brachten SPD und Grüne einen Antrag ein, um die Verwaltungsvorschläge für den Lerbacher Weg zu überarbeiten – mit dem Ziel, die Radwege besser auszubauen.

Auch die Personalknappheit geriet in den Fokus. Das Team für die statische Verkehrssteuerung, das für die Betreuung von Straßenbauprojekten zuständig ist, zählt derzeit nur noch einen Mitarbeiter – und dieser befindet sich aktuell im Urlaub. Die Unterbesetzung könnte künftige Baumaßnahmen verzögern.

Für die Leverkuser Straße sind die Sanierungsarbeiten ab dem zweiten Halbjahr 2027 vorgesehen. Die Bauarbeiten sind Teil einer umfassenden Modernisierung wichtiger Verkehrsachsen in der Region.

Die Beschlüsse des Ausschusses werden die Verkehrsprojekte der kommenden drei Jahre prägen. Rechtliche Prüfungen, Personalprobleme und Gestaltungsfragen bei Hauptverkehrsstraßen bleiben zentrale Herausforderungen. Die Arbeiten an der Leverkuser Straße sollen im zweiten Halbjahr 2027 beginnen, während weitere Updates zu Radwegprojekten und Personalknappheit erwartet werden.

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