19 June 2026, 12:22

Thomas Roosen verlässt nach 42 Jahren die NRW-Polizei – ein IT-Pionier geht

POL-LZPD: Leiter der LZPD NRW geht in den Ruhestand

Thomas Roosen verlässt nach 42 Jahren die NRW-Polizei – ein IT-Pionier geht

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Dienst in den Ruhestand. Mit seinem Ausscheiden endet eine Karriere, die er vollständig bei der Polizei Nordrhein-Westfalens verbracht hat – mit einem starken Fokus auf Informationstechnologie.

Roosen begann seine Laufbahn früh bei der NRW-Polizei und spezialisierte sich ab dem Jahr 2000 auf IT. Später leitete er bundesweite IT-Projekte und wirkte als IT-Experte im Innenministerium. Zu seinen Aufgaben gehörte die Neuorganisation zentraler Polizei-IT-Systeme, was ihn auf Führungspositionen vorbereitete.

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2020 übernahm er die Leitung des LZPD NRW, einer Behörde mit rund 1.800 Beschäftigten am Hauptsitz in Duisburg und über zehn Standorten im gesamten Land. Das Amt unterstützt Polizeieinsätze mit dem Leitmotiv „Kein Einsatz ohne uns“ und beschäftigt ein vielfältiges Team, von dem nur ein Drittel Polizeibeamte sind. Innenminister Herbert Reul lobte Roosen als den idealen Leiter für die Behörde.

Das LZPD NRW wird voraussichtlich die Polizeiarbeit in der Region noch über Jahrzehnte prägen, wobei strategische Planung seine künftige Ausrichtung bestimmt. Roosen blickt auf seine Routine zurück und sagt, er werde es vermissen, morgens den Verkehrsbericht zu hören, ohne seine Pendelstrecke planen zu müssen. Bis ein dauerhafter Nachfolger benannt wird, übernimmt Astrid Ohde, Regierungsdirektorin, kommissarisch die Leitung.

Roosen hinterlässt ein Erbe der Modernisierung der Polizei-IT und der Stärkung zentraler Unterstützungsdienste. Das LZPD NRW wird seine entscheidende Rolle bei der Ermöglichung der Polizeiarbeit in Nordrhein-Westfalen fortsetzen. Ein Nachfolger soll in Kürze ernannt werden, um die strategische Mission der Behörde weiterzuführen.

Quelle