25 June 2026, 10:14

Thalia-Theater in Halle wird zum lebendigen Kulturzentrum für Jugend und Kunst

Stadt und Partner streben gemeinsam die weitere Entwicklung des Thalia Theaters als kulturelle Einrichtung an

Thalia-Theater in Halle wird zum lebendigen Kulturzentrum für Jugend und Kunst

Das ehemalige Thalia-Theater in Halle (Saale) bleibt ein zentraler Ort für unabhängige Kunst und die Jugendarbeit. Die Stadt hat Pläne bekannt gegeben, die kulturelle Rolle des Hauses durch neue Partnerschaften und Projekte auszubauen. Unterstützt wird dies durch ein Bundesförderprogramm, das notwendige Sanierungsmaßnahmen an dem historischen Gebäude finanzieren soll.

Das Haus ist Teil eines einzigartigen Kulturviertels in Halle und bietet bereits jetzt ein breites Spektrum an Aktivitäten – von Theater, Musik und Film über Clubkultur bis hin zu Kunstvermittlung und Gemeinschaftsprojekten. Seine Vielseitigkeit macht es zu einem unverzichtbaren Raum für lokale Künstler:innen und Anwohner:innen gleichermaßen.

Ab 2026 wird TOOH das Gebäude jedes Jahr sechs Monate lang für verschiedene künstlerische Sparten nutzen. Diese Vereinbarung läuft bis 2028 im Rahmen einer gestärkten Partnerschaft. Zudem sollen dringend benötigte Infrastruktur- und Brandschutzmaßnahmen am Standort umgesetzt werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein Pilotprojekt startet im September 2026 und gibt jungen Menschen die Möglichkeit, eigene Ideen für den Ort zu entwickeln und umzusetzen. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt betonte die Bedeutung, Jugendlichen Experimentierfreude und Mitgestaltung zu ermöglichen. Die stellvertretende Bürgermeisterin für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, hob die wachsende Bedeutung des Hauses als kultureller Knotenpunkt für Halle hervor.

Die Umgestaltung wird durch das Programm „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Die Stadt plant, die Zusammenarbeit mit Kulturorganisationen zu vertiefen, um weiteres Potenzial zu erschließen. Das Haus bleibt damit ein zentraler Anker für unabhängige Kunst und kommunale Projekte.

Quelle