Strack-Zimmermann schlägt FDP-Führungstrio nach Wahldebakel vor
Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat einen gemeinsamen Führungsantrag für die Freie Demokratische Partei (FDP) vorgeschlagen. Sie regte eine Zusammenarbeit mit Wolfgang Kubicki und Henning Höne an, nachdem die Partei bei der Wahl in Baden-Württemberg ein enttäuschendes Ergebnis erzielte. Die FDP verlor dort massiv an Zustimmung – von 10,5 Prozent im Jahr 2021 auf nur noch 4,4 Prozent 2026 – und verfehlte damit den Einzug in den Landtag.
Strack-Zimmermann und Kubicki führten nach der Landtagswahl Gespräche über eine mögliche gemeinsame Parteispitze. Sie wies Spekulationen zurück, die beiden könnten nicht zusammenarbeiten, und bezeichnete Kubicki als klar sprechenden und erfahrenen Politiker. Ihre unterschiedlichen Ansprache an die Wählerschaft, so ihre Argumentation, könnte die Reichweite der Partei sogar stärken.
Zudem brachte sie Henning Höne als dritten im Führungsteam ins Spiel. Trotz seiner relativen Jugend lobte sie seine politische Erfahrung und betonte, dass seine Generation die Zukunft der FDP prägen werde. Eine Kooperation der drei, so Strack-Zimmermann, könnte helfen, nach den jüngsten Rückschlägen der Partei wieder Vertrauen aufzubauen.
Das Ergebnis in Baden-Württemberg markiert einen drastischen Einbruch: Die FDP verlor mehr als die Hälfte ihrer bisherigen Wählerstimmen. Zwar sind die übergeordneten Trends in anderen Bundesländern noch unklar, doch die Niederlage vor Ort hat Forderungen nach einem Führungswechsel laut werden lassen.
Strack-Zimmermann zeigt sich weiterhin offen für ein gemeinsames Ticket mit Kubicki – möglicherweise unter Einbeziehung Hönes. Der Vorschlag folgt auf den deutlichen Stimmenverlust der FDP in Baden-Württemberg, wo sie an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Ein neues Führungstrio könnte nun die politische Ausrichtung der Partei vor den kommenden Wahlen neu justieren.






