Starkregen im Rheinland: Wie Langenfeld sich auf Extremwetter vorbereitet
Traudl GertzStarkregen im Rheinland: Wie Langenfeld sich auf Extremwetter vorbereitet
Starkregen trifft das Rheinland häufiger und heftiger
Immer öfter und mit größerer Wucht geht Starkregen über dem Rheinland nieder. Plötzliche Wolkenbrüche haben bereits mehrfach zu lokalen Überschwemmungen und Sachschäden geführt – wie etwa 2018 und 2021 in Langenfeld. Um Anwohnerinnen und Anwohner auf solche Ereignisse vorzubereiten, bringt das Hochwasser Kompetenz Centrum (HKC) seinen Infomobil erneut in die Stadt.
Am Freitag, dem 10. Oktober, steht der HKC-Infomobil von 10 bis 15 Uhr auf dem Wochenmarkt vor der St.-Josef-Kirche. Bereits beim letzten Besuch im September stieß das Angebot auf großes Interesse. Diesmal kehrt es mit einer praxisnahen Ausstellung zu den Themen Starkregen und Hochwasservorsorge zurück.
Im Inneren des Mobils erwarten die Besucher unter anderem Exponate wie druckfeste Kellerfenster, Rückstauklappen sowie mobile Schutzsysteme wie Sandsäcke oder Barriereelemente. Zudem wird die sogenannte „Hochwasser-Box“ präsentiert – ein Notfallset zur persönlichen Vorsorge. Informationsmaterialien und Gespräche vermitteln, wie sich Risiken durch Starkregen minimieren lassen.
Fachleute des HKC stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung. Sie beraten zu baulichen Maßnahmen und organisatorischen Schritten, um Gebäude besser zu schützen. Denn die Hauptverantwortung für den Schutz vor Hochwasserschäden liegt bei den Eigentümern von Häusern und Grundstücken.
Private Vorsorge bleibt der wirksamste Weg, um Schäden durch Starkregen und Überschwemmungen zu begrenzen. Die Veranstaltung bietet den Langenfelder Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, praktische Lösungen kennenzulernen und sich von Expertinnen und Experten individuell beraten zu lassen. Ziel der mobilen Ausstellung ist es, die Stadt auf künftige Extremwetterereignisse vorzubereiten.
