Solingen bewilligt Notfallgelder für marode Eishalle – doch die Sanierung bleibt ungewiss
Edgar WilmsenSolingen bewilligt Notfallgelder für marode Eishalle – doch die Sanierung bleibt ungewiss
Der Solinger Finanzausschuss hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro für die Behebung dringender Sicherheitsmängel in der städtischen Eishalle bewilligt. Die Anlage bleibt während der Reparaturarbeiten, die akute Gefahren beseitigen sollen, geöffnet. Langfristig wird jedoch mit Kosten von 4,8 Millionen Euro für eine Komplettsanierung gerechnet.
Die lokale Wählervereinigung SG zukunft. begrüßt zwar die Bereitstellung der Notfallgelder, kritisiert aber das Fehlen einer detaillierten baulichen Bestandsaufnahme. Ohne eine umfassende technische Bewertung bleibe unklar, welche langfristigen Sanierungsbedarfe bestehen, so die Gruppe.
SG zukunft. unterstützt den Weiterbetrieb der Eishalle und erkennt die Schwierigkeiten an, mit denen der Betreiber aufgrund des maroden Gebäudezustands konfrontiert ist. Um mehr Transparenz zu schaffen, will die Vereinigung eine Liste mit Fragen an die Stadtverwaltung richten. Im Fokus stehen dabei der aktuelle Zustand der Halle, der Finanzierungsbedarf sowie die effiziente Verwendung von Steuergeldern.
Die Gruppe betont zudem die Notwendigkeit einer finanziell tragfähigen Erhaltungsstrategie. Zwar beseitigen die Sofortmittel akute Sicherheitsrisiken, doch bleibt offen, inwiefern sie mit umfassenderen Sanierungsplänen abgestimmt sind.
Während die Reparaturarbeiten beginnen und der Betrieb der Eishalle aufrechterhalten wird, sind weiterhin erhebliche Investitionen nötig. SG zukunft. fordert klarere Angaben zu Kosten und langfristigen Lösungen. Die Stadt steht nun vor der Herausforderung, kurzfristige Maßnahmen mit den langfristigen Finanzierungsanforderungen in Einklang zu bringen.






