Schwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und Autobahn stundenlang gesperrt
Michaele LindnerSchwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und Autobahn stundenlang gesperrt
Schwerer Unfall auf der A3 bei Ratingen am Freitagnachmittag
Auf der Autobahn A3 bei Ratingen hat sich am Freitagnachmittag ein schwerer Vorfall ereignet. Ein Elektroauto geriet zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Anschlussstelle Ratingen-Ost in Brand. Der Fahrer konnte sich retten, erlitt jedoch schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 13:10 Uhr ging der Notruf bei den Rettungskräften ein. Als Erste trafen die Berufsfeuerwehr Ratingen und unterstützende Freiwillige Wehren aus Breitscheid, Lintorf und Mitte ein. Zudem wurden Rettungssanitäter aus Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber aus Duisburg sowie die Autobahnpolizei alarmiert.
Der Brand wurde mit Hochdruck-Wassernebel bekämpft, um die Batterien zu kühlen. Ein spezielles Löschfahrzeug, die sogenannte „Cobra“, kam zum Einsatz, um die Gefahren durch das Stromsystem des Elektroautos zu kontrollieren. Nach etwa drei Stunden konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Während dieser Zeit blieb die Autobahn in beide Richtungen vollständig gesperrt.
Das ausgebrannte Fahrzeug wurde später geborgen und in eine Quarantänestation für Elektroautos gebracht. Der Fahrer erhielt zunächst im Rettungswagen eine Erstversorgung, bevor er zur weiteren Behandlung ausgeflogen wurde.
Nach der Löschung des Brandes und der Räumung der Unfallstelle wurde die A3 wieder freigegeben. Der Fahrer befindet sich weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, die Brände von Elektrofahrzeugen auf stark befahrenen Straßen mit sich bringen.
