20 April 2026, 22:19

Schock-Anrufe: Betrüger geben sich als Polizisten aus und erpressen Opfer zweimal

Ein Mann im Anzug nutzt ein Smartphone, um auf eine Collage von Heimüberwachungssystemen zuzugreifen.

Schock-Anrufe: Betrüger geben sich als Polizisten aus und erpressen Opfer zweimal

Betrüger in Deutschland setzen zunehmend auf sogenannte Schock-Anrufe, um Opfer zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen zu drängen. In Bielefeld wurde eine Frau gleich zweimal Opfer solcher Maschen – zunächst 2022 und erneut 2025 – von Kriminellen, die sich als Polizisten ausgaben. Die Behörden warnen nun die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und sich vor diesen aggressiven Methoden zu schützen.

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Die Betrugsversuche beginnen oft mit einem unerwarteten Anruf von einer unbekannten Nummer. Die Täter geben sich als Beamte oder offizielle Stellen aus und erzeugen durch Zeitdruck und Angst eine bedrängende Situation, um ihre Opfer unter falschen Vorwänden zur Herausgabe von Bargeld, Schmuck oder persönlichen Daten zu bewegen.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, da Betrüger gezielt altersbedingte Unsicherheiten oder emotionale Abhängigkeiten ausnutzen. Selbst wenn ein erster Versuch scheitert, kehren die Kriminellen mitunter zurück, um dasselbe Opfer erneut zu attackieren. Die Polizei betont: Echte Beamte werden niemals am Telefon nach Geld oder Wertsachen fragen.

Um sich zu schützen, raten die Behörden, bei Anrufen unbekannter Personen sofort aufzulegen. Zudem sollte man mit älteren Angehörigen und Nachbarn über diese Betrugsmaschen sprechen. Ausführliche Hinweise zur Erkennung und Meldung betrügerischer Anrufe bieten die Präventionsseiten von Bund und Ländern.

Die wiederholten Vorfälle in Bielefeld zeigen, wie hartnäckig die Täter vorgehen. Durch Aufklärung und Vorsicht lässt sich das Risiko finanzieller Verluste verringern. Die Polizei ruft die Bevölkerung weiterhin auf, verdächtige Anrufe zu melden und Schutzmaßnahmen in der Nachbarschaft weiterzugeben.

Quelle