Ruder-Marathon in Mönchengladbach: Spitzenathlet kämpft sich trotz Krankheit zu Rekordspenden
Evi HeuserRuder-Marathon in Mönchengladbach: Spitzenathlet kämpft sich trotz Krankheit zu Rekordspenden
Spitzenathlet Oliver Dienst beendete den 1. Mönchengladbacher Ruder-Marathon in 3 Stunden und 6 Sekunden – nur Augenblicke über seinem Ziel von drei Stunden. Trotz eines Erkältungsleidens, das ihn noch Tage vor dem Rennen plagte, kämpfte er sich durch, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln.
Die 42,195 Kilometer lange Strecke begann für Dienst problemlos. Die ersten 28 Kilometer hielt er sein geplantes Tempo durch. Doch die letzten 45 Minuten wurden zur Zerreißprobe und forderten ihm alles an Ausdauer ab.
Das Team Umsatz stellte mit 2:32 Stunden die schnellste Mannschaftszeit des Tages auf. Dienst folgte mit 28 Minuten Rückstand. Dennoch sicherte seine Leistung beträchtliche Spenden: Sponsoren hatten über 650 Euro pro Minute zugesagt – für jede Minute, die er unter 3:30 blieb. Zudem spendete er persönlich 100 Euro pro Minute, die er hinter den Siegern zurücklag, was insgesamt 2.800 Euro ergab.
Der Marathon brachte insgesamt 54.000 Euro ein. Die gesamten Erlöse kommen Insel Tobi e.V. und dem Hospiz St. Christophorus zugute.
Diensts Leistung bescherte den Hilfsorganisationen Tausende an Spenden. Sein Durchhaltevermögen – selbst in angeschlagenem Zustand – trug maßgeblich zum Gesamtergebnis bei. Der Erfolg des Marathons ist damit nicht nur ein Triumph für den Sportler, sondern auch für die von ihm unterstützten Projekte.






