Rheinmetall verzeichnet Rekordumsatz im ersten Quartal 2026 mit 1,9 Milliarden Euro
Michaele LindnerRheinmetall verzeichnet Rekordumsatz im ersten Quartal 2026 mit 1,9 Milliarden Euro
Rheinmetall meldet starke Finanzzahlen für das erste Quartal 2026
Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat im ersten Quartal 2026 ein Umsatzplus verzeichnet. Mit Erlösen von 1,9 Milliarden Euro lag das Unternehmen 8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Besonders stark wuchsen die Bereiche Marine- und Luftverteidigungssysteme.
Die Sparte Marinesysteme steuerte im März maßgeblich zum Wachstum bei und erzielte einen Umsatz von 77 Millionen Euro. Treibende Kräfte waren dabei zwei Großprojekte: das deutsche Flottendienstboot (FDB424) und das bulgarische Mehrzweck-Modulpatrouillenboot (MMPV 90). Nach der Übernahme von Naval Vessels Lürssen beläuft sich der Auftragsbestand der Division mittlerweile auf 5,5 Milliarden Euro.
Auch die Luftverteidigungssysteme verzeichneten einen deutlichen Anstieg – der Umsatz kletterte um 43 Prozent auf 192 Millionen Euro. Die Sparte Ketten- und Radfahrzeuge legte moderat um 3 Prozent zu und erreichte 985 Millionen Euro. Die Digitalen Systeme wuchsen um 16 Prozent und erwirtschafteten 349 Millionen Euro.
Der Gesamtauftragsbestand von Rheinmetall hat ein Rekordniveau erreicht. Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen ein noch stärkeres Wachstum, angetrieben durch große Marine- und Automobilaufträge. Trotz dieser Dynamik bleibt die Umsatzprognose für 2026 unverändert: Rheinmetall rechnet weiterhin mit Erlösen zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro.
Das erste Quartal 2026 hat Rheinmetalls Position in der Rüstungsbranche weiter gefestigt. Die starke Nachfrage nach Marinesystemen, Luftverteidigung und digitalen Lösungen trieb die Umsätze nach oben. Mit einem Rekordauftragsbestand und erwartetem Wachstum im zweiten Quartal hält das Unternehmen an seinen Jahreszielen fest.






