Rheinland-Meisterschaften: Triumphe und Tragik beim Gerätturnen 2026
Edgar WilmsenRheinland-Meisterschaften: Triumphe und Tragik beim Gerätturnen 2026
Rheinland-Meisterschaften im Gerätturnen: Starke Leistungen in allen Altersklassen
Die diesjährigen Rheinland-Meisterschaften im Gerätturnen boten in mehreren Altersklassen herausragende Leistungen. Athletinnen und Athleten aus 12 örtlichen Vereinen traten gegeneinander an – einige sicherten sich Spitzenplatzierungen, andere verpassten knapp den Einzug ins Finale.
In der offenen Frauenklasse setzte sich Fiona Schüller durch. Ihr Sieg gelang in der Altersklasse 2004 und älter, wo sie die Konkurrenz deutlich hinter sich ließ.
Olivia Kramer dominierte die Mädchen-Wertung der Jahrgänge 2016–2018. Mit 37,575 Punkten holte sie sich souverän den Titel. Unterdessen erlebte Josefine Hahn in der Altersklasse der Mädchen (2012–2013) einen Rückschlag: Ein Sturz in ihrer ersten Übung kostete sie den Finaleinzug.
Yu-Houn Li belegte in der Mädchen-Wertung (2014–2015) den 13. Platz und verfehlte das Finale um nur drei Punkte. Bei den Jungen derselben Altersklasse sicherte sich Benedikt Kreth mit 0,6 Punkten Rückstand auf den Erstplatzierten den zweiten Rang.
In der offenen Männerklasse triumphierte Simon Ramacher mit einer Wertung von 52,200 Punkten und krönte sich damit zum Rheinland-Meister 2026.
Laut Angaben des Turnverbandes Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen fünf Jahren zwölf Vereine aus der Region mindestens eine Landesmeisterschaft gewonnen – darunter TG Südwestfalen, TV Wattenscheid und KTV Bayer Uerdingen.
Die Meisterschaften zeigten sowohl Triumphe als auch knappe Niederlagen für die Turnerinnen und Turner aus dem Rheinland. Mit zwölf Vereinen, die in jüngster Zeit Landestitel errungen haben, bleibt die Region eine Schmiede für wettkampferprobte Talente in allen Altersklassen.