10 May 2026, 10:18

Polizei stoppt illegale Autotreffen und Raser im Kreis Minden-Lübbecke

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild an der Seite einer Straße mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Polizei stoppt illegale Autotreffen und Raser im Kreis Minden-Lübbecke

Polizei Minden-Lübbecke geht gegen Rasen und illegale Autotreffen vor

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Die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke hat am Wochenende konsequent gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und nicht genehmigte Autotreffen vorgegangen. Beamte kontrollierten den Verkehr auf der Kanalstraße und zielten dabei besonders auf unerlaubte Zusammenkünfte im Umfeld der Tuning-Szene ab. Die Aktion führte zu Bußgeldern, Fahrverboten und Platzverweisen für mehrere Autofahrer.

Auf der Kanalstraße wurden insgesamt 1.070 Fahrzeuge überprüft, wobei 134 Fahrer mit mehr als den erlaubten 50 km/h unterwegs waren. Der schwerwiegendste Verstoß kam von einem 30-jährigen Mann aus Herford, der mit einem Volkswagen 91 km/h fuhr. Von den Rasern erhielten 113 ein Bußgeld, gegen 21 werden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, und vier müssen mit dem Entzug ihres Führerscheins rechnen.

Unterdessen beobachtete die Polizei einen Konvoi aus acht getunten Fahrzeugen, die in Richtung Bad Oeynhausener Innenstadt unterwegs waren. Die Gruppe wurde noch vor der Einfahrt in den Werrepark gestoppt, wo die Beamten zusätzlich eine weitere Versammlung mit Klappstühlen vorfanden. Acht Personen erhielten Platzverweise wegen ihrer Beteiligung.

Am Parkplatz des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Porta Westfalica wurden etwa 15 Fahrzeuge – größtenteils Oldtimer und Youngtimer – dokumentiert. Bei den Kontrollen stellten die Behörden zudem Bezüge zur „Poser“- und Tuning-Szene fest.

Die Polizei Minden-Lübbecke wird auch künftig mit verstärkter Präsenz gegen Verkehrsverstöße und illegale Treffen vorgehen. Besonders im Fokus stehen weiterhin Geschwindigkeitsüberschreitungen, nicht genehmigte Versammlungen und organisierte Fahrten getunter Fahrzeuge. Gegen mehrere Verkehrssünder wurden bereits Bußgelder, Fahrverbote und Platzverweise verhängt.

Quelle