Polizei NRW kontrolliert Kindersitze – und Kinder werden zu Verkehrswächtern
Traudl GertzPolizei NRW kontrolliert Kindersitze – und Kinder werden zu Verkehrswächtern
Polizei in Nordrhein-Westfalen startet landesweite Verkehrssicherheitsaktionen
Am 16. Juni 2025 führte die Polizei in Nordrhein-Westfalen flächendeckende Kontrollen zur Verkehrssicherheit durch. Ziel der Initiative war es, durch Aufklärung und praktische Überprüfungen die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu verbessern. Nur zwei Tage später fand eine gezielte Kontrolle in einer Kita in Gevelsberg statt.
Am 18. Juni besuchten Beamte die Kindertagesstätte Blauer Planet in Gevelsberg. Dort überprüften sie in fast 30 Fahrzeugen die Kindersitze und die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten. Im Mittelpunkt stand dabei die Aufklärung von Eltern und Betreuungspersonen – Strafen wurden bewusst vermieden. Viele Kinder saßen in falsch montierten Sitzen oder nutzten Modelle, die nicht zu ihrer Altersgruppe passten.
Neben der Sitzkontrolle ging es auch um Bordsteintraining und die Verbesserung der Sichtbarkeit im Verkehr. Verkehrsunfallpräventoren zeigten den Kindern, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen. Sechzehn Kinder nahmen teil und unterstützten die Beamten in zwei Gruppen bei den Kontrollen.
Im Ennepe-Ruhr-Kreis beteiligten sich Kinder der Kita Bullerbü an einer Geschwindigkeitskontrolle. Mit Lasermessgeräten überwachten sie zwischen 7:30 und 9:30 Uhr etwa 25 Fahrzeuge. Autofahrer, die sich an das Tempolimit von 30 km/h hielten, erhielten von den Kindern ein Lächeln als Belohnung.
Die Aktion deckte typische Mängel bei Kindersitzen und Sicherheitsgurten auf. Gleichzeitig lernten die Kinder aktiv, wie sie sich sicher im Verkehr verhalten. Die Initiative setzte bewusst auf Prävention durch Aufklärung, um künftige Risiken zu minimieren.
