Polizei kontrolliert E-Bikes und E-Scooter vor Dortmunder Schulen – mit drastischen Folgen
Michaele LindnerPolizei kontrolliert E-Bikes und E-Scooter vor Dortmunder Schulen – mit drastischen Folgen
Die Dortmunder Polizei hat in dieser Woche morgendliche Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durchgeführt. Die Aktion richtete sich gegen Verkehrsverstöße mit E-Bikes und E-Scootern. Die Beamten konzentrierten sich dabei zwischen 7 und 9 Uhr auf Sicherheit und die Einhaltung der Vorschriften.
Am häufigsten wurde das Fahren auf nicht zugelassenen Flächen beanstandet – insgesamt 14 Mal in der Nähe von Schulen. E-Scooter dürfen nur auf Radwegen oder Straßen, nicht jedoch auf Gehwegen genutzt werden.
Die Polizei ahndete zudem mehrere Verstöße gegen Park- und Gurtvorschriften, darunter einen Fall, bei dem ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert war. Ein 12-jähriger Junge wurde angehalten, weil er ein E-Bike mit Gasgriff fuhr, das nicht den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Das E-Bike wurde beschlagnahmt, und gegen die gesetzlichen Vertreter des Jungen wurden Anzeigen erstattet.
An zwei Schulen wurden fünf E-Scooter von Schülern unter 14 Jahren eingezogen. Ein weiterer Fahrer verlor seinen Führerschein, nachdem er unter Drogeneinfluss einen E-Scooter gegen die Fahrtrichtung gesteuert hatte. Zudem wurden sechs Strafanzeigen wegen Verstößen gegen die Pflichtversicherung erstattet.
An vier der fünf Schulen fanden Maßnahmen der Verkehrsüberwachung statt, während an einer Schule ausschließlich präventiv gearbeitet wurde.
Die Aktion zeigte, dass die Probleme mit der Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen weiterhin bestehen. Beschlagnahmungen, Bußgelder und Strafanzeigen waren die Folge. Die Behörden betonen weiterhin die Bedeutung der Einhaltung der Vorschriften für E-Bikes und E-Scooter.






