27 April 2026, 00:30

Papst Leo XIV. wird zur Stilikone – dank eines schwulen Modeschöpfers aus Italien

Nahaufnahme eines Priestergewandes mit goldenen und roten Stickereien vor einem Wandhintergrund.

Papst Leo XIV. wird zur Stilikone – dank eines schwulen Modeschöpfers aus Italien

Papst Leo XIV hat in seinem ersten Jahr als Oberhaupt der Kirche nicht nur mit seiner Führung, sondern auch mit seinem auffälligen Modebewusstsein Schlagzeilen gemacht. Sein Kleidungsstil, der Tradition mit dezenten modernen Akzenten verbindet, brachte ihm sogar einen Platz auf der Vogue-Liste der bestgekleideten Persönlichkeiten 2025 ein. Hinter diesem Look steht Filippo Sorcinelli, ein offen schwuler italienischer Modeschöpfer mit engen Verbindungen zum Vatikan.

Sorcinellis Bezug zur päpstlichen Mode begann bereits in seiner Kindheit, als er seiner Mutter half, die örtliche Pfarrkirche zu reinigen. Jahrzehnte später hat er drei Päpste eingekleidet: Benedikt XVI., Franziskus und nun Leo XIV. Jeder Pontifex verkörpert mit seinem Stil eine eigene Identität, doch Leos XIV. Herangehensweise sticht durch die gelungene Mischung aus klassischer Schneiderkunst und zeitgenössischen Details hervor.

Das Vatikanische Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes sorgt dafür, dass jedes Kleidungsstück den traditionellen und liturgischen Vorschriften entspricht. Dennoch bringt Leo XIV. mit kleinen modernen Akzenten – etwa einer Apple Watch oder einer Basecap der Chicago White Sox – Frische in seinen Look. Diese Accessoires unterstreichen seine Autorität, ohne jemals den Eindruck zu erwecken, es gehe um persönliche Trendigkeit.

Sorcinelli, der nie einen Widerspruch zwischen seinem Glauben und seiner Identität empfunden hat, sieht seine Arbeit als Brücke zwischen Tradition und individueller Entfaltung. Seine Entwürfe für Leo XIV. haben weltweit Aufmerksamkeit erregt und markieren einen deutlichen Wandel im Vergleich zum legendär bescheidenen Stil von Papst Franziskus.

Mit seinen modischen Entscheidungen hat sich Leo XIV. in die Riege globaler Stilikonen eingereiht – anerkannt von Vogue und weit darüber hinaus. Die Zusammenarbeit mit Sorcinelli zeigt, wie selbst jahrhundertealte Institutionen sich der Moderne anpassen. Vorerst bleibt die Garderobe des Papstes ein Symbol für Kontinuität und leisen Wandel.

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