NRW verdoppelt Solar-Förderung: Mehr Geld für Agri-PV und schwimmende Anlagen
Michaele LindnerNRW verdoppelt Solar-Förderung: Mehr Geld für Agri-PV und schwimmende Anlagen
Nordrhein-Westfalen (NRW) stockt Förderprogramm für Freiflächen-Photovoltaik auf
NRW hat sein Förderprogramm für Photovoltaik-Freiflächenanlagen erneuert, um den Ausbau der Solarenergie in der Region zu beschleunigen. Verschiedene Anlagentypen, darunter auch innovative Konzepte, erhalten künftig unterschiedliche finanzielle Unterstützung.
Das aktualisierte Programm fördert drei Hauptkategorien von Solarparks: klassische Freiflächenanlagen, Agri-Photovoltaik sowie schwimmende Solaranlagen (Floating-PV). Während herkömmliche Solarparks bis zu 20 Prozent Förderung erhalten, werden Agri- und Floating-Projekte mit bis zu 25 Prozent bezuschusst. Zudem übernimmt das Land bis zu 70 Prozent der Beratungskosten für Planung und Umsetzung.
Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Anlagen nicht unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen. Für das Programm wurden zusätzliche 10 Millionen Euro bereitgestellt, die bis Ende 2025 abgerufen werden können. Bereits in den Jahren 2023 und 2024 wurden rund 280 Megawatt neue Freiflächenkapazität in NRW installiert. Bis Ende August 2025 sollen weitere 125 Megawatt hinzukommen.
Langfristig strebt NRW an, die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt zu verdoppeln. Die erneuerte Förderung ist Teil einer umfassenden Strategie, dieses Ziel durch die Förderung sowohl etablierter als auch neuer Solartechnologien zu erreichen.
Die erhöhten Fördersätze sollen es Entwicklern und Landwirten erleichtern, in Solarprojekte zu investieren. Besonders Agri-PV und schwimmende Anlagen profitieren von der stärkeren Unterstützung – NRW erwartet dadurch eine schnellere Verbreitung dieser innovativen Systeme. Die zusätzlichen 10 Millionen Euro und die erweiterten Förderkriterien sollen den Weg zur Erreichung des 2030er-Ziels beschleunigen.






