25 April 2026, 00:24

NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – trotz kurzer Arbeitswege

Eine belebte Straßenkreuzung in Berlin, Deutschland, mit Fußgängern und Radfahrern auf der Straße, hohen Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und Schildern unter einem bewölkten Himmel.

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – trotz kurzer Arbeitswege

Fast fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen pendelten 2024 in eine andere Stadt zur Arbeit. Das entspricht einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten dieser Berufspendler benötigten weniger als eine halbe Stunde für den Arbeitsweg, doch eine kleine Gruppe hatte deutlich längere Fahrten zu bewältigen.

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Das Auto blieb das mit Abstand beliebteste Verkehrsmittel – fast sieben von zehn Beschäftigten fuhren damit zur Arbeit. Der öffentliche Nahverkehr machte 14 Prozent der Wege aus, während 10 Prozent mit dem Fahrrad unterwegs waren. Nur 6 Prozent der Arbeitnehmer gingen zu Fuß zur Arbeit.

Die meisten Pendler strömten in die Städte Köln, Düsseldorf und Essen. Besonders auffällig war die Gemeinde Holzwickede: Hier kamen rund 83 Prozent der Erwerbstätigen von auswärts – der höchste Anteil an Einpendlern im Land.

Die Daten zeigen zudem, dass 4,4 Millionen Menschen sowohl in derselben Kommune lebten als auch arbeiteten. Dennoch mussten 6 Prozent der Pendler täglich mehr als eine Stunde pro Strecke einplanen.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen die anhaltende Abhängigkeit vom Auto für den Arbeitsweg in Nordrhein-Westfalen. Trotz eines leichten Anstiegs beim stadtübergreifenden Pendeln haben sich die Verkehrsgewohnheiten kaum verändert. Die meisten Beschäftigten benötigen weniger als 30 Minuten für die Fahrt zur Arbeit, doch eine Minderheit hat mit deutlich längeren Pendelzeiten zu kämpfen.

Quelle