Nagelsmann lässt Maxi Beier für Länderspiele gegen Schweiz und Ghana außen vor
Michaele LindnerNagelsmann lässt Maxi Beier für Länderspiele gegen Schweiz und Ghana außen vor
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Maxi Beier nicht für die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana in den Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen. Der Stürmer von Borussia Dortmund trug zuletzt im Oktober 2022 das Nationaltrikot – eine Entscheidung, die vor dem Hintergrund der Vorbereitungen auf die WM 2026 für Diskussionen sorgt.
Beiers Fehlen stößt insbesondere bei Roman Weidenfeller, dem ehemaligen Torhüter von Borussia Dortmund, auf Kritik. Der Vereinslegende zufolge ist unklar, warum der 21-Jährige, der in dieser Saison bereits fünf Tore in 15 Pflichtspielen erzielte, weiterhin keine Berücksichtigung findet. Weidenfeller verwies zudem darauf, dass auch Karim Adeyemi, ein weiterer Dortmunder Offensivspieler, aufgrund unbeständiger Leistungen noch auf seinen ersten Länderspieleinsatz wartet.
Nagelsmann schließt Beier jedoch nicht grundlegend aus. Der Nationalcoach betonte, dass für den jungen Angreifer weiterhin die Möglichkeit bestehe, sich bis zur WM zu empfehlen. Gemeinsam mit Adeyemi und Kevin Schade gehört Beier zu den Kandidaten für die Position des konterstarken Stürmers im endgültigen WM-Kader.
Sein letzter Einsatz für die Nationalelf datiert aus dem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland – mehr als ein Jahr ist seitdem vergangen. Zwar hat Beier seither seine Leistungen im Verein steigern können, doch eine Rückkehr in die Auswahl steht noch aus.
Die bevorstehenden Testspiele wird er zwar verpassen, doch seine aktuelle Form hält ihn im Gespräch für künftige Nominierungen. Nagelsmanns Personalplanung deutet darauf hin, dass mindestens ein oder zwei schnelle, offensive Stürmer den WM-Kader ergänzen werden – für Beier bleibt damit die Chance, sich doch noch in den Vordergrund zu spielen.






