Nachzählung bestätigt Kommunalwahl-Ergebnis in Lohmar trotz AfD-Proteste
Evi HeuserNachzählung bestätigt Kommunalwahl-Ergebnis in Lohmar trotz AfD-Proteste
Eine Teilneuauszählung der Stimmen bei der Kommunalwahl in Lohmar hat die ursprünglichen Ergebnisse bestätigt. Die Überprüfung erfolgte nach Beschwerden der AfD, die gehofft hatte, ihr erstes Direktmandat im Rhein-Sieg-Kreis zu erringen. Trotz des Einspruchs bleibt die Sitzverteilung im Lohmarer Stadtrat unverändert.
Die Nachzählung fand im Lohmarer Rathaus statt und konzentrierte sich auf den Wahlbezirk V. Dominik Ebenberger von der AfD hatte bei der ursprünglichen Auszählung nur eine Stimme weniger erhalten als Doris Kyri von den Grünen. Nach der Überprüfung steht das Endergebnis bei 170 Stimmen für Kyri und 169 für Ebenberger – das Ergebnis bleibt damit bestehen.
In einem separaten Vorfall wurde in einem Wahllokal in Neunkirchen-Seelscheid ein Fehler entdeckt: Stimmen für die AfD und die FDP waren fälschlicherweise vertauscht worden. Dies hatte jedoch keine Auswirkungen auf die Gesamtverteilung der Sitze in Lohmar, wo die CDU weiterhin 17 Mandate hält und die AfD sechs behält.
Der neu gewählte Rat bereitet sich nun auf seine konstituierende Sitzung vor, die für Donnerstag, den 13. November, angesetzt ist.
Die Neuauszählungen in Lohmar und Neunkirchen-Seelscheid haben die Streitigkeiten um die Stimmenauszählung beigelegt. Doris Kyri behält ihr Direktmandat, während die Anforderung der AfD die Zusammensetzung des Rates nicht verändert hat. Die Ergebnisse bleiben damit gültig, während der neue Rat seine Amtszeit beginnt.






