Nachbarn in Köln stoppen Betrüger – 100-Jähriger gerettet
Zwei ältere Nachbarn in Köln vereitelten gemeinsam den Betrugsversuch an einem 100-jährigen Mann
Der Vorfall begann, als ein Betrüger sich als Bankmitarbeiter ausgab und versuchte, die Girokarte des Opfers zu stehlen. Durch schnelles Handeln und Teamwork gelang es dem Duo, den Verdächtigen in die Flucht zu schlagen, bevor Geld gestohlen wurde.
Der Betrüger hatte den 100-Jährigen zunächst telefonisch kontaktiert und behauptet, von dessen Bank zu sein. Er überredete den Senior, ihm seine Karte ausgehändigt – angeblich zu Sicherheitsüberprüfungen.
Kurz darauf rief der Täter erneut an, diesmal mit der Bitte um die PIN. Glücklicherweise war der 77-jährige Nachbar anwesend und durchschaute den Schwindel. Er legte sofort auf und warnte seinen älteren Nachbarn vor dem Betrugsversuch.
Die beiden Männer stellten sich dem Betrüger entgegen, der bereits vor der Tür stand, um die Karte abzuholen. Gemeinsam zwangen sie ihn zum Rückzug – ohne Beute. Die Polizei beschrieb den Mann später als auffällig tätowiert an beiden Händen und mit deutlich aufgespritzten Lippen.
Die Kriminalinspektion 25 des Kölner Polizeipäsidiums prüft nun, ob der Verdächtige mit dem Anrufer identisch ist. Die Ermittler werten Beweise aus, um mögliche Verbindungen zwischen dem Täter und dem Telefonbetrüger zu klären.
Der Betrüger floh, ohne Geld oder die Karte zu stehlen. Die Polizei ermittelt weiter, insbesondere zu möglichen Zusammenhängen zwischen dem Verdächtigen und dem Anrufer. Die schnelle Reaktion des 77-Jährigen verhinderte einen finanziellen Schaden und schützte den 100-jährigen Mann vor dem Betrug.






