25 April 2026, 04:20

Mönchengladbachs neuer Förderplan für Kinder und Jugendliche setzt auf Gemeinschaft

Plakat für den American Rescue Plan mit Text, der besagt, dass es die Kinderarmut halbieren würde, und einem Bild einer vielfältigen Gruppe von Menschen.

Mönchengladbachs neuer Förderplan für Kinder und Jugendliche setzt auf Gemeinschaft

Mönchengladbach startet neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mönchengladbach hat einen neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen, um zentrale Herausforderungen junger Menschen zu bewältigen. Im Mittelpunkt der Initiative stehen die Erleichterung des Übergangs von der Schule in den Beruf sowie die Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund. Die Verantwortlichen stellten den Plan im Kuhle 8-Jugendwerkstatt vor, einem Modellprojekt für Berufsorientierung.

Der Förderplan entstand in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, jungen Menschen und Trägern sozialer Dienstleistungen. Statt starrer Strukturen setzt er auf ein flexibles, anpassungsfähiges Rahmenwerk, das sich an konkreten Bedürfnissen orientiert. Geförderte Projekte werden sich an übergeordneten Themen wie sozialer Teilhabe, digitalen Kompetenzen und MINT-Bildung ausrichten.

Kern des Plans ist die Einbindung der gesamten Gemeinschaft in die Entwicklung von Kindern. Inspiriert vom afrikanischen Sprichwort "Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen", strebt die Stadt bis 2030 ein tragfähiges Unterstützungsnetzwerk an. Beteiligte Akteure werden in den kommenden sechs Jahren gemeinsam die Wirkung des Plans evaluieren.

Die Kuhle 8-Werkstatt, in der der Plan vorgestellt wurde, gilt bereits als Erfolgsmodell für Berufsberatung. Das Förderkonzept legt besonderen Wert auf partizipative Ansätze, um sicherzustellen, dass Projekte die Lebensrealitäten junger Menschen widerspiegeln.

Die Initiative setzt klare Ziele, darunter eine bessere Vernetzung von Schulen, Unternehmen und sozialen Einrichtungen. Bis 2030 erwartet Mönchengladbach messbare Fortschritte bei der Bildungsgerechtigkeit und der Berufsvorbereitung. Das flexible Design ermöglicht Anpassungen auf Basis von Rückmeldungen und sich wandelnden Bedürfnissen.

Quelle