Mönchengladbachs 4:0-Befreiungsschlag – doch Polanskis Zukunft bleibt ungewiss
Michaele LindnerMönchengladbachs 4:0-Befreiungsschlag – doch Polanskis Zukunft bleibt ungewiss
Borussia Mönchengladbach hat mit einem 4:0-Sieg gegen den FC St. Pauli den ersten Bundesliga-Sieg seit über sieben Monaten gefeiert. Das Ergebnis katapultierte die Mannschaft auf Platz 16 der Tabelle und mildert damit etwas den Druck nach einem holprigen Saisonstart. Dennoch bleiben Fragen zur langfristigen Zukunft von Interimstrainer Eugen Polanski im Verein.
Der Club hatte sich am 15. September von Gerardo Seoane getrennt und Polanski vorübergehend mit der Mannschaftsführung betraut. Seither holte Mönchengladbach in sechs Spielen fünf Punkte – darunter auch der Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Der 4:0-Erfolg gegen St. Pauli war der erste Ligasieg seit Februar und beendete damit eine 217-tägige Durststrecke.
Sportdirektor Rouven Schröder äußerte sich nach dem Spiel jedoch nicht klar zur Zukunft Polanskis. Auf die Frage nach der Position des Trainers blieb er vage und erklärte lediglich, dass eine endgültige Entscheidung erst nach dem Derby gegen den 1. FC Köln in der Länderspielpause fallen werde. Trotz der Ungewissheit betonte er, das Team sei "auf dem richtigen Weg" vor dem anstehenden Duell.
Polanskis Zukunft hängt nun vom Ausgang des Köln-Derbys ab. Die Vereinsführung wird seine Position nach Ende der Länderspielpause bewerten. Aktuell steht Mönchengladbach knapp über den Abstiegsrängen – das nächste Spielergebnis dürfte die weiteren Schritte maßgeblich beeinflussen.






