Mönchengladbach feiert Rekordbeschäftigung mit über 105.000 Jobs
Mönchengladbach erreicht neuen Beschäftigungsrekord mit 105.796 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen
Bis Mitte 2025 hat Mönchengladbach einen neuen Beschäftigungsrekord verzeichnet: 105.796 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze – das sind 1.000 mehr als im Vorjahr. Die positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt stand im Mittelpunkt der Jahrespressekonferenz der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG), bei der der langjährige Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus seinen letzten Bericht vor seinem Ruhestand präsentierte.
Treiber des Jobwachstums war vor allem der Gesundheits- und Sozialsektor, der 394 neue Stellen schuf und damit auf 21.204 Beschäftigte kommt. Leichte Rückgänge gab es hingegen im Dienstleistungs- und Einzelhandelsbereich. Die lokale Industrie entwickelte sich zudem besser als die Region insgesamt: Während die Umsätze in Mönchengladbach um 2,9 % stiegen, verzeichneten der IHK-Bezirk (-2,9 %) und Nordrhein-Westfalen (-2,5 %) Rückgänge.
Auch bei den Unternehmensinsolvenzen schnitt die Stadt besser ab als das Land: In Mönchengladbach sanken die Fälle um 7,5 %, während sie in NRW um 13,6 % zunahmen. Die WFMG verzeichnete 2025 insgesamt 21 Neuansiedlungen, 11 Gründungen, 14 Erweiterungen und sechs Stabilisierungsmaßnahmen, wodurch 546 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen wurden. Elf Projekte im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms zogen Investitionen in Höhe von 10,9 Millionen Euro an, davon 3,5 Millionen Euro öffentliche Fördermittel. Zu den Schwerpunkten zählten die strukturelle Transformation der Textilfabrik 7.0 sowie die Nachnutzung der ehemaligen Trabrennbahn.
Auf der Pressekonferenz skizzierte Dr. Schückhaus, der nach 27 Jahren am 30. Juni in den Ruhestand geht, die künftigen Prioritäten der WFMG: die Förderung von Innovation, die Sicherung von Fachkräften und die Unterstützung wachstumsstarker Start-ups.
Die Wirtschaft der Stadt zeigt sich damit resilient – mit Rekordbeschäftigung und geringeren Insolvenzzahlen als im Landesdurchschnitt. Die Projekte der WFMG ziehen weiterhin Investitionen an und schaffen Arbeitsplätze, während das Ausscheiden von Dr. Schückhaus das Ende einer langen Ära markiert. Künftig liegt der Fokus der Organisation auf Innovation, Fachkräftesicherung und der Entwicklung von Start-ups.






