Messerangriff in Mescheder Obdachlosenheim: 67-Jähriger lebensgefährlich verletzt
Traudl GertzMesserangriff in Mescheder Obdachlosenheim: 67-Jähriger lebensgefährlich verletzt
Schwerer Messerangriff in Obdachlosenunterkunft in Meschede
In einer städtischen Obdachlosenunterkunft in der Waldstraße in Meschede hat sich ein versuchter Totschlag ereignet. Ein 67-jähriger Mann wurde bei dem Vorfall mit einem Messer in den Bauch gestochen. Nach einer Notoperation schwebt das Opfer weiterhin in Lebensgefahr.
Der Angriff geschah in einer örtlichen Unterkunft, in der das Opfer, ein 67-jähriger Staatsbürger Nordmazedoniens, als Betreuer arbeitete. Die Polizei nahm kurz nach der Tat einen 36-jährigen türkischen Staatsangehörigen am Tatort fest. Die Ermittler bestätigten, dass der Verdächtige ein Küchenmesser für den Angriff verwendete.
Die genauen Umstände des Vorfalls werden noch untersucht. Bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Tat weder rassistische noch politische Motive hatte. Der Beschuldigte wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.
Das Opfer wird nach der Notoperation weiter medizinisch versorgt. Sein Zustand bleibt kritisch. Für weitere Auskünfte können sich Medienvertreter an Benedikt Teutenberg von der Kreispolizeibehörde Hochsauerland unter der Telefonnummer +49 291 9020 1140 oder per E-Mail an [email protected] wenden.
