22 March 2026, 06:22

Merkur will mit Nordamerika-Expansion bis 2026 Umsatzrekord knacken

Reihe von Spielautomaten zum Verkauf in einem Casino mit Stühlen und Deckenleuchten.

Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur will mit Nordamerika-Expansion bis 2026 Umsatzrekord knacken

Merkur setzt auf Wachstum in Nordamerika und strebt höhere Umsätze bis 2026 an

Der deutsche Glücksspielkonzern Merkur will sein Geschäft in Nordamerika ausbauen und gleichzeitig die Erlöse bis 2026 deutlich steigern. Das Unternehmen, das weltweit bereits über 100.000 Spielautomaten betreibt, plant eine stärkere Präsenz in den USA und Kanada. Zu den jüngsten Schritten zählen eine Übernahme sowie ehrgeizige Absatzziele für die kommenden Jahre.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

2024 verzeichnete Merkur einen Konzernumsatz von 2,1 Milliarden Euro – ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis 2026 peilt das Unternehmen ein Wachstum von 10 Prozent an, was den Gesamtumsatz auf knapp 2,3 Milliarden Euro bringen würde. Die internationalen Erlöse stiegen kontinuierlich und machten 2024 bereits 45 Prozent des Umsatzes aus, gegenüber 40 Prozent im Jahr 2019.

Merkur beschäftigt rund 15.300 Mitarbeiter, wobei der britische Markt nach Deutschland der zweitwichtigste Absatzmarkt ist. Der größte Konkurrent, der österreichische Branchenriese Novomatic, kam 2024 auf einen Umsatz von 3,45 Milliarden Euro – ein Indiz für die starke Konkurrenz in der Spielbranche.

Um die Position in Nordamerika zu festigen, übernahm Merkur 2025 den US-amerikanischen Anbieter Gaming Arts. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen, 800 bis 1.000 Spielautomaten in die Region zu exportieren, mit dem Ziel, die Lieferungen innerhalb von drei Jahren auf 5.000 Geräte jährlich auszuweiten. CEO Lars Felderhoff sieht im US-Markt großes Potenzial, insbesondere wegen der Konzentration auf wenige große Anbieter.

Merkurs Expansion nach Nordamerika und die gesteckten Umsatzziele unterstreichen den globalen Wachstumskurs des Unternehmens. Mit einer starken Belegschaft und steigenden Auslandsgeschäften positioniert sich der Konzern für weitere Erfolge. Ob die Strategie in den USA aufgeht, hängt maßgeblich von der Marktdurchdringung und einer anhaltenden Nachfrage nach den Spielgeräten ab.

Quelle