Lukas Kwasniok am 1. FC Köln: Nach Krisengesprächen droht das Aus
Michaele LindnerKwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - Lukas Kwasniok am 1. FC Köln: Nach Krisengesprächen droht das Aus
Die Zukunft von Trainer Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln steht nach einer Krisensitzung mit der Vereinsführung auf der Kippe. Die Gespräche folgen auf eine sieglose Serie und ein enttäuschendes 3:3 im Rheinland-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Sportdirektor Thomas Kessler nahm an den Beratungen teil, weigerte sich jedoch, den unter Druck geratenen Coach öffentlich zu unterstützen.
Kwasniok hatte das Amt beim FC erst vor acht Wochen übernommen, doch der Druck wuchs, nachdem das Team in den letzten Spielen keinen Sieg einfahren konnte. Der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war der Einbruch in der Schlussphase am 21. März 2026, als die Kölner in der Nachspielzeit noch den Ausgleich gegen Mönchengladbach kassierten.
Noch am selben Tag traf Kwasniok am Trainingsgelände zu einem Notfallgespräch mit der Vereinsführung ein. Trotz der angespannten Lage wirkte er vor Fans und Reportern entspannt, scherzte über ein "Picknick" und genoss die Sonne. Hinter verschlossenen Türen war die Stimmung jedoch deutlich ernster.
Sportdirektor Kessler sprach dem Trainer kein Vertrauen aus, kündigte stattdessen "ergebnisoffene Gespräche" über die weitere Ausrichtung des Teams an. Zwar wurde keine sofortige Entscheidung getroffen, doch laut Berichten gilt Co-Trainer René Wagner als Favorit, sollte Kwasniok entlassen werden.
Der Verein steht nun vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Hält man an Kwasniok fest oder setzt man auf einen Wechsel an der Spitze, um die enttäuschende Saison noch zu wenden?
Vorerst bleibt Kwasniok im Amt, doch seine Position wird zunehmend brüchiger. Die nächsten Schritte des FC Köln werden zeigen, ob er bleibt – oder ob Assistent René Wagner die Nachfolge antritt. Eine endgültige Entscheidung wird in den kommenden Tagen erwartet.






