Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Wertstoffhof
Edgar WilmsenLangenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Wertstoffhof
Stärkere Regeln für Bauschutt und Abrissabfälle am Wertstoffhof in Langenfeld
Am städtischen Wertstoffhof in Langenfeld an der Hansastraße gelten nun verschärfte Vorschriften für die Annahme von Bau- und Abrissabfällen. Grund sind steigende Entsorgungskosten, die zu neuen Beschränkungen geführt haben. Anwohner müssen sich künftig an strengere Vorgaben halten, was sie am Standort abgeben dürfen.
Am Annahmeplatz in der Hansastraße dürfen Bürger pro Besuch nun nur noch zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt abliefern. Die Gebühr bleibt bei 8,00 Euro pro Anlieferung. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toilettenschüsseln, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel.
Bestimmte Materialien waren bereits zuvor ausgeschlossen. Gemischte Abrissabfälle wie Fenster und Türen werden nicht angenommen. Auch Gipskartonplatten und Gasbetonsteine sind nicht erlaubt.
Für größere Mengen bietet die Deponie im Immigrather Bezirk eine Entsorgung zu 5,00 Euro pro Kofferraumladung an – sowohl für Bauschutt als auch für gemischte Abrissmaterialien. Zudem übernehmen private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling diese Abfälle gegen Gebühr.
Hintergrund der Änderungen sind die wachsenden Entsorgungskosten. Anwohner mit kleinen Mengen können den Wertstoffhof an der Hansastraße weiterhin unter den neuen Regelungen nutzen. Wer größere Abfallmengen loswerden muss, ist auf die Bezirksdeponie oder zugelassene Entsorger angewiesen.






