Kölner S-Bahn wird 50 – und startet mit Modernisierungsoffensive durch
Kölner S-Bahn feiert 2025 ihr 50-jähriges Jubiläum – mit großen Modernisierungsplänen
Das Kölner S-Bahn-Netz blickt auf ein halbes Jahrhundert zurück und steht 2025 vor umfassenden Aufwertungen. Die Deutsche Bahn und regionale Partner setzen auf modernisierte Züge sowie langfristige Ausbauprojekte, um die Zuverlässigkeit und Kapazität des wachsenden Netzes zu steigern.
Bereits in diesem Frühjahr konnte DB Regio die personalbedingten Zugausfälle auf nur noch 0,2 Prozent reduzieren. Parallel dazu werden alle 24 Züge des Typs ET 424 auf den neuesten Stand gebracht – mit Fahrgastinformationsdisplays und kostenlosem WLAN an Bord. Die aufgewerteten Züge sollen bis Ende 2025 schrittweise in den Fahrgastbetrieb gehen.
Der französische Konzern Alstom übernimmt die Wartung und Reinigung der neuen S-Bahn-Flotte für Köln und das Rheinland. Zudem wird das Unternehmen ab 2029 im Rahmen eines bis 2062 laufenden Vertrags zusätzliche Züge liefern. Um die erweiterten Kapazitäten zu bewältigen, baut DB Regio die Wartungsstandorte in Köln-Nippes und Düsseldorf aus.
Aktuell umfasst das Netz 310 Kilometer Gleise mit fünf aktiven Linien. Bis 2040 soll es auf zehn Linien anwachsen. Neben dem Fahrzeugausbau arbeiten Deutsche Bahn und politische Entscheidungsträger an Infrastrukturverbesserungen, darunter moderne elektronische Stellwerke und eigene Trassen für die S-Bahn.
Die modernisierten ET-424-Züge werden bald ihren Dienst aufnehmen und den Fahrgästen mehr Komfort bieten. Langfristig sind weitere Züge, erweiterte Linien und eine aufgewertete Infrastruktur geplant – alles Maßnahmen, um die steigende Nachfrage in der Region Köln und im Rheinland zu bedienen.
