Kinder bauen in Wuppertal ihre eigene Mini-Stadt mit Demokratie und Gesetzen
Edgar WilmsenKinder bauen in Wuppertal ihre eigene Mini-Stadt mit Demokratie und Gesetzen
Eine Gruppe von 100 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren hat in Wuppertal ihre eigene Stadt gebaut. Organisiert von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) vermittelt das Projekt den jungen Teilnehmenden auf praktische Weise Grundlagen von Demokratie und städtischem Zusammenleben.
Die Kinderstadt verfügt über eigene Behörden, Gesetze und Unternehmen. Jede Entscheidung – von Steuererleichterungen bis zu Verkehrsregeln – wird per Abstimmung getroffen, sodass alle mitbestimmen können. Kürzlich führten sie Verkehrsschilder und Ampeln ein, um den Verkehr der Tretautos zu regeln, für die ein besonderer Führerschein erforderlich ist.
Das Projekt endet mit einem „Staatsempfang“, bei dem erwachsene Politiker die jungen Organisatoren treffen. Über ihre Arbeit berichtet zudem die Bergische Landeszeitung in ihrer Sendung am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr.
Die Initiative ermöglicht Kindern reale Erfahrungen mit Demokratie und bürgerlichem Engagement. Durch den Aufbau ihrer eigenen Stadt lernen sie, wie Gesetze, Unternehmen und öffentliche Dienstleistungen funktionieren. Den Abschluss bildet ein Besuch lokaler Politiker sowie eine Medienberichterstattung über ihre Erfolge.






