06 May 2026, 22:20

Kanews verzweifelter Kampf: Wie Viersen mit Feuerwehrautos und Folien hilft

Weißer Papierbogen mit dem Text "Ukraine steht für Freiheit ein, steht mit Ukraine" auf dem Boden vor einer gelben Fahne, mit einer Plastikhülle mit Gegenständen auf der rechten Seite.

Kanews verzweifelter Kampf: Wie Viersen mit Feuerwehrautos und Folien hilft

Ukrainische Stadt Kanew kämpft weiter mit schweren Folgen der Zerstörung

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Die ukrainische Stadt Kanew steht auch nach monatelangen Verwüstungen weiterhin vor enormen Herausforderungen: Viele Einwohner sind ohne grundlegende Versorgungsgüter. Lokale Behörden und Freiwillige aus Viersen in Deutschland leisten gezielte Hilfe – von lebenswichtigen Gütern bis hin zur Wiederherstellung kritischer Infrastruktur.

Im Juli 2025 trafen im Rahmen der laufenden Hilfsmaßnahmen zwei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge und ein Sprinter-Transporter in Kanew ein. Die Feuerwehrwagen wurden gemeinsam von der Stadt Viersen, dem Verein Freunde Kanews und einem privaten Spender finanziert, während der Sprinter aus Bundesmitteln bezuschusst wurde.

Halyna Moskalenko, eine Vertreterin aus Kanew, schildert gegenüber Bürgermeisterin Sabine Anemüller und den Helfern die dringendsten Bedarfe. Ganz oben auf der Liste stehen dicke, transparente Folien, um zerstörte Fensterscheiben provisorisch zu ersetzen. Ohne sie müssen sich die Bewohner mit Sperrholz behelfen – das jedoch kein Tageslicht durchlässt. Zudem werden dringend Stromgeneratoren benötigt, da häufige Stromausfälle medizinische Geräte lahmlegen und die Wasserversorgung sowie Abwassersysteme außer Betrieb setzen.

Der Verein Freunde Kanews organisiert seit Monaten verlässliche und regelmäßige Unterstützung, um sicherzustellen, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am nötigsten ist. Zwischen Viersen und Kanew hat sich eine enge Verbindung entwickelt, die durch kontinuierlichen Austausch eine zielgenaue und effektive Unterstützung ermöglicht.

Die bisher geleistete Hilfe deckt zwar akute Notlagen ab, doch Kanew bleibt auf weitere Unterstützung angewiesen, um Stabilität zurückzugewinnen. Stromaggregate, Fensterersatz und medizinische Ausrüstung sind weiterhin unverzichtbar für den Alltag. Die Partnerschaft zwischen Viersen und Kanew sorgt dafür, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Quelle