18 April 2026, 12:24

Hexenprozesse in Essen: Warum die Stadt anders mit Verfolgungen umging

Vortrag an der VHS: Hexenprozesse in Essen - Was die Stadtgeschichte verrät

Hexenprozesse in Essen: Warum die Stadt anders mit Verfolgungen umging

Öffentlicher Vortrag: Die Hexenprozesse im frühneuzeitlichen Essen

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Am 5. Dezember 2025 findet ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Hexenverfolgungen im Essen der frühen Neuzeit statt. Dr. Claudia Kauertz, Leiterin des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchivs, untersucht, warum sich die Anklagewelle in der Region zwischen 1585 und 1632 besonders zuspitzte. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Essen – obwohl zentral im betroffenen Gebiet gelegen – unterschiedlich starke Verfolgungswellen erlebte.

Im Rheinland und in Westfalen nahmen die Hexenjagden gegen Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts dramatisch zu. Essen, mitten in dieser Region gelegen, blieb von den Anklagen nicht verschont – doch das Ausmaß unterschied sich deutlich von dem benachbarter Städte. Dr. Kauertz analysiert, welche Faktoren bestimmte Personen besonders anfällig für Beschuldigungen machten.

Der Vortrag findet von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Volkshochschule Essen statt. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten. Reservierungen sind online unter *www.vhs-ourwebsite unter der Kursnummer 252.1B004N* möglich.

Im Mittelpunkt des Abends steht Essen als Fallbeispiel, um die sozialen und rechtlichen Hintergründe der Hexenprozesse zu entschlüsseln. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, zu verstehen, wie lokale Gegebenheiten Ausmaß und Reichweite der Verfolgung prägten. Interessierte werden gebeten, sich über den angegebenen Link anzumelden, um ihren Platz zu sichern.

Quelle