19 April 2026, 18:22

Hamm wird zum europäischen Logistikdrehkreuz mit neuem Güterterminal

Güterzug fährt auf Schienen neben einer Stadt, mit Strommasten und Kabeln daneben, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Hamm wird zum europäischen Logistikdrehkreuz mit neuem Güterterminal

Ein ehemaliger Rangierbahnhof in Hamm soll zu einem modernen Güterverkehrsterminal umgebaut werden. Das Projekt entsteht im Rahmen einer neuen Partnerschaft zwischen der Stadt und der METRANS Deutschland GmbH, einer Tochtergesellschaft der HHLA. Behördenvertreter bezeichnen den Standort als Schlüssellage für die europäischen Verkehrsnetze.

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Die Stadt Hamm und METRANS haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um das alte Bahnhofsgelände in ein Logistikdrehkreuz zu verwandeln. Der Standort liegt am Schnittpunkt der europäischen Nord-Süd- und Ost-West-Transportkorridore und bietet direkte Anbindungen an Seehäfen und Binnenwasserstraßen. Die Stadtführung sieht in den bestehenden Verbindungen ideale Voraussetzungen für ein trimodales Terminal, das Schienen-, Straßen- und Wasserwegsnetze verknüpft.

METRANS wird vorbehaltlich der Genehmigung einen 27-Prozent-Anteil an der East-West Axis Network Group (EANG) übernehmen. Der Stadtrat von Hamm soll die Gesellschafteränderung in seiner ersten Sitzung am 3. November endgültig beschließen. Die Investition ist Teil des Projekts Multi Hub Westfalen, das die regionale Frachtkapazität stärken soll.

Peter Kiss, Vorstandsvorsitzender von METRANS, bestätigte Pläne, Hamm als westlichen Knotenpunkt im europäischen Netzwerk des Unternehmens auszubauen. Marc Herter, Oberbürgermeister von Hamm, bezeichnete die Vereinbarung als Grundstein für nachhaltiges Wachstum und neue wirtschaftliche Chancen in der Region.

Die Einigung markiert einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur in Hamm. Nach der Genehmigung wird der Terminal die Güterverkehrsverbindungen in ganz Europa stärken. Das Projekt steht zudem im Einklang mit den übergeordneten Bestrebungen, die intermodale Logistik in der Region auszuweiten.

Quelle