Hagen vernetzt Klimaschutz und Industrie mit digitaler Pionierinitiative
Michaele LindnerHagen vernetzt Klimaschutz und Industrie mit digitaler Pionierinitiative
Hagen startet digitale Initiative: Klimaschutz trifft auf industrielle Innovation
Das Projekt klimakommune.digital verbindet in Hagen Klimaschutz mit digitalem Fortschritt in der Industrie. Lokale Unternehmen, Energieexperten und Digitalisierungsspezialisten arbeiten hier zusammen, um Kosten zu senken und Emissionen zu reduzieren.
Federführend umgesetzt wird das Vorhaben vom Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Beteiligt sind das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), der Energieversorger ENERVIE sowie vier mittelständische Betriebe: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER.
An den beteiligten Unternehmen wurden Sensoren installiert, die Energiedaten einzelner Maschinen erfassen. ENERVIE strukturiert diese Daten und stellt sie über ein intelligentes Energiemanagementsystem bereit. KEDi unterstützt die Betriebe anschließend dabei, die Prozessdaten auszuwerten und ihre Produktionsabläufe zu optimieren.
Ziel des Projekts ist es, den Energieverbrauch mit Produktionsdaten zu verknüpfen. Dadurch sollen die Energieeffizienz gesteigert und die Betriebskosten der Unternehmen gesenkt werden. Langfristig werden auch ihre CO₂-Emissionen erfasst und auf der Urban Data Platform des Projekts visualisiert.
Die Initiative stärkt Hagens Rolle als Zentrum für Klimainnovation. Sie zeigt, wie Digitalisierung im öffentlichen Interesse konkrete Verbesserungen im Energieverbrauch und in der Umweltbilanz vorantreiben kann. Die Plattform wird allen teilnehmenden Betrieben transparente und messbare Emissionsdaten liefern.






