27 March 2026, 10:22

Hagen setzt auf Ostereier und traurige Smileys für mehr Verkehrssicherheit

Kinder auf Fahrrädern fahren eine Straße entlang mit Verkehrskegeln, einige tragen Helme, andere stehen daneben, mit einem Banner, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Hagen setzt auf Ostereier und traurige Smileys für mehr Verkehrssicherheit

Mit Ostereiern und traurigen Smileys: Hagen setzt auf kreative Verkehrssicherheit

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Am 25. März 2026 fand in Hagen eine verspielt und doch ernst gemeinte Aktion für mehr Verkehrssicherheit statt. Organisiert von der örtlichen Polizei und Verkehrswacht kombinierte die Kampagne Ostereier und traurige Smileys, um Autofahrer zum Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen zu motivieren. Die Mischung aus Aufklärung und Bürgerbeteiligung ist mittlerweile zu einer jährlichen Tradition geworden.

Im Mittelpunkt stand die Cunostraße, wo die Einhaltung der 30-km/h-Zone streng überwacht wurde. Kinder, unterstützt von der Hagener Polizei und der Verkehrswacht, belohnten oder ermahnten die Fahrer je nach Verhalten: Wer sich an die Vorgabe hielt, erhielt ein Osterei, Temposünder dagegen einen traurigen Smiley.

Helga Müller von der Hagener Verkehrswacht koordinierte die Aktion gemeinsam mit Polizeibeamten. Stefan Boese, Polizeidirektor und Leiter des Verkehrsreferats, betonte im Nachgang, dass die Maßnahme spürbare Wirkung zeigte. In diesem Jahr wurden mehr Ostereier als traurige Smileys verteilt – ein Zeichen für gestiegene Regelakzeptanz.

Mittlerweile ist die Aktion zu einer festen Institution geworden, bei der Kinder aktiv für mehr Sicherheit im Straßenverkehr werben. Durch die lockere, aber konsequente Herangehensweise soll Fahrern ihre Verantwortung am Steuer bewusst gemacht werden.

Die diesjährige Osterei-Aktion unterstrich ihre Botschaft durch direkten Austausch mit den Autofahrern. Da weniger traurige Smileys verteilt wurden als in den Vorjahren, werteten die Organisatoren dies als Erfolg. Die Initiative wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren fortgesetzt – als gelungene Kombination aus Bürgerdialog und Verkehrsaufklärung.

Quelle