Güterslohs erste Demokratiekonferenz sucht Lösungen gegen Extremismus und Ausgrenzung
Evi HeuserGüterslohs erste Demokratiekonferenz sucht Lösungen gegen Extremismus und Ausgrenzung
Gütersloh veranstaltet erste Demokratiekonferenz am Freitag, 7. November, von 16 bis 19 Uhr
Die Veranstaltung widmet sich antidemokratischen Tendenzen und fördert die Vielfalt in der lokalen Gemeinschaft. Die Organisator:innen haben Workshops und einen Hauptvortrag geplant, um Lösungen zur Stärkung demokratischer Werte zu erarbeiten.
Die Konferenz findet in der Aula der Janusz-Korczak-Gesamtschule statt. Veranstalter ist die Partnerschaft für Demokratie Gütersloh, ein gemeinsames Projekt der Stadt und des Jugendverbands SJD – Die Falken. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ gefördert.
Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach. Sein Referat thematisiert aktuelle Bedrohungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland – mit besonderem Fokus auf Nordrhein-Westfalen. Im Anschluss teilen sich die Teilnehmenden in Workshops auf, um Erfahrungen mit Diskriminierung und Extremismus auszutauschen. Ziel der Arbeitsgruppen ist es, konkrete Strategien zur Stärkung von Demokratie und Inklusion auf lokaler Ebene zu entwickeln.
Während der Veranstaltung gibt es einen kleinen Imbiss. Interessierte können sich anmelden oder Fragen an Claudia Lehmann richten. Sie ist per E-Mail unter c.lehmann@falken-unsere-website oder telefonisch unter 0176 – 747 286 92 erreichbar.
Die Partnerschaft für Demokratie Gütersloh verfolgt mit dem Projekt klare Ziele: Sie will bürgerschaftliches Engagement fördern, Ausgrenzung bekämpfen und langfristige Maßnahmen gegen Extremismus und Diskriminierung in der Region etablieren.
Die Konferenz bringt Expert:innen, Aktivist:innen und Bürger:innen zusammen, um drängende demokratische Herausforderungen zu diskutieren. In den Workshops entstehen handfeste Ideen, um Vielfalt und Widerstandsfähigkeit in Gütersloh zu stärken. Die Organisator:innen hoffen, dass die Veranstaltung den Auftakt für kontinuierliche Bemühungen bildet, demokratische Grundwerte in der Gemeinschaft zu bewahren.






